Strandtasche Burda Style 152

Manchmal ist es erstaunlich, dass ich ein Schnittheft seit Juni 2011 besitze und erst 2015 daraus eine Tasche nähe. Aber anderen geht es vielleicht genauso.

Von meinem Kleiderprojekt Burda 7113 hatte ich noch einen Rest und der reichte noch für den Oberstoff der Strandtasche:

  
Der Schnitt besteht nur aus 2 Teilen und ist schnell erstellt.

  
Für das Futter kaufte ich bei Karstadt einen cremefarbenen festen Futterstoff und den Stoff für die schwarz-weiß gepünktete Rüsche hatte ich noch vorrätig. Was soll ich sagen: Brigitte Bardot könnte neidisch werden. Tres chic.

  

  
 

Die Bambusgriffe gab es bei Idee, aber bei Da Wanda soll man sie auch bekommen. 

Papeterie Moranga

Außer Geschäften für Stoff, Kurzwaren und Wolle liebe ich noch die für Papierwaren und da werde ich regelmäßig schwach, obwohl ich Notizhefte und Stifte schon reichlich besitze. Irgendwie hat das mit meiner Kindheit zu tun.

Bei einem Stadtausflug mit dem Rad nach Schöneberg entdeckte ich in der Winterfeldtstr. 46 die neue Papeterie Moranga. Hier gibt es Papierwaren in schöner Auswahl:

  

 

 

Hier gibt es eine freundliche Bedienung und das ist schon was anderes als Mc Paper.

Ich kaufte:

 

Einen wunderbaren Markierstift von koh -i-Noor und tolle farbige Klammern (Foldback-Klipse) und die sind praktisch für meine Schnittmusterteile, damit die nicht davonflattern.

  

Hier schaue ich gern noch mal vorbei.

 

   

  

Burda 7113 reloaded

Dieser Burda-Vintage Schnitt aus den 60igern macht Spaß und bei Madformod sah ich sogar eine Variante mit Ärmel.

Doch zunächst hatte ich das Problem, den Schnitt auf eine andere Figur anzupassen: 

Von 34|36 auf 36|38! Das ging aber leichter als ich dachte. Ich musste den Schnitt neu erstellen und anpassen.  Orientierte mich an Größe 38 auf dem Bogen. Einfach die Seitennahtlinie von Größe 38 nehmen und zum Oberteil hin auf die kleinere Größe verjüngen. wird bei Burda auch in den Heften gut erklärt.

Trotzdem blieb ich skeptisch und kaufte bei Karstadt einen preiswerten Probestoff. 

  

Angegeben auf dem Preisschildchen war 1,40 x 1,20, doch zum Glück war es etwas mehr. Ein Baumwollstoff mit etwas Stretchanteil….ideal.

  

Die Schnittteile habe ich nur in der Länge bei der unteren Änderungslinie um 2 cm gekürzt und dann ging der Zuschnitt und das Nähen ziemlich flott. Das Probekleid sitzt toll…Nähe ich jetzt noch ein Zweites?

 

 

  

 Shirt-Bluse nach Gretchen Hirsch

Auf dem Maybachmarkt gibt es schöne Popeline-Baumwollstoffe aus Japan mit interessanten Mustern. Da es ja nun bald Frühling wird, wollte ich gern den Blusenschnitt aus Rock A Bella von Gretchen Hirsch ausprobieren:

  

Und das ließ sich erstaunlich gut machen. Das Buch bietet überhaupt viel Information und Inspiration und mit den inliegenden Schnitten mache ich gute Erfahrungen.

  

Die Bluse hat an der Seite einen kleinen Reißverschluss und vorne und hinten werden Falten gelegt. Eine Bluse zu sommerlichen Röcken und Hosen. Der Stoff ließ sich gut verarbeiten, kaufte gerade noch mehr in einer anderen Farbstellung.

Beanie-Mütze aus Jersey

Das tolle am Internet ist, dass man soviel Inspiration bekommt. Bei “verflixt und zugenäht” sah ich die Anleitung für eine Beanie-Mütze, wie man sie so oft auf fremden Köpfen sieht. Das ließ mir keine Ruhe und ich probierte selber eine aus.

Anleitungen verstehe ich oft auch nicht sofort. Deshalb ist mir nicht klar, ob die Abnäher so korrekt sind. Doch die Mütze passt und ich finde es schön, dass ich sie so individuell gestalten kann.

Das Schnittmuster ist schnell nach der Anleitung von verflixt und zugenäht erstellt.

  

Japanische Knotentasche II oder III



Auf meinem Blog ist nach den Aufrufen zu urteilen die “Japanische Knotentasche” ein großer Favorit. Es scheinen sich viele Nutzer dafür zu interessieren…aber wird sie auch fleißig genäht? Ich muss direkt mal danach Ausschau halten, ob ich im Stadtbild welche sehe oder meine ab sofort mehr benutzen. Nähe gerade wieder eine.

Neues im Gräfekiez

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Wie sehr sich Kreuzberg verändert bekam ich kürzlich mit als ich mal wieder auf “Stoffsuche” am Maybachufer war. Ich hatte noch etwas Zeit und auf der Suche nach einem kleinen Café geriet ich gegenüber in die Gräfestr., da war ich wohl vor zwei, drei Jahren zuletzt. Jetzt gibt es hier auch schon trendige Läden: House of dotcom…was ist das denn? Als ich den Inhaber fragte, ob sein Laden ein “Wohnbedarfsgeschäft” ist,

konnte er mich nicht gleich verstehen, denn Pete stammt aus England. Drin gibt es viele Sachen aus recyceltem Material…Glas, Brettchen und Schalen aus Mangoholz, exklusive  Düfte und Seifen, schöne Lampen und Berlin-Souvenirs., z. B. das BER-Pannenquartett.  Wenn man etwas Ungewöhnliches sucht…hier wird man vielleicht fündig.