Kleid Suzanne aus LMV

Der Frühling ist nicht mehr fern und ich habe in der März/April Ausgabe der La maison Victor ein luftiges Kleid entdeckt…..Suzanne.

Schon letztes Jahr machte ich gute Erfahrung damit, erst mal ein Probekleid zu nähen und hatte noch einen gestreiften dünnen Blusenstoff, den werde ich erst mal nehmen.Er ist, das sieht man auf den Bildern nicht so gut ..rot und Weiß gestreift.


Rückenteile noch ohne Reißverschluß


Vorderteil des Kleides

Den Schnitt nähe ich in Größe 40 und habe ihn im Oberteil etwas gekürzt, den Rock um 8 cm, da ich 1,62 m groß bin. 


Schulternähte zusammengesteckt und eine Seitennaht zur Probe geheftet. Bei der Anprobe kam es mir an den Seiten beim Oberteil etwas knapp vor. Ich machte aber trotzdem erstmal weiter.

Gut, dass es ein Probekleid ist….das Oberteil hätte ich wohl doch eher in 42 kopieren müssen…..mal sehen, wie ich es noch retten kann.


Zunächst trenne ich die vorderen Falten und die Taillennaht auf und versuche, bei den Seitennähten noch etwas auszulassen. Im Schulterbereich sitzt das Kleid recht gut.

Von dem Stoff habe ich nur kleine Reste…an der Seitennaht vom Oberteil füge ich ein schmales ziemlich spitzwinkliges Dreieck ein…das wird schon gehen und die vorderen Falten passe ich so an, dass es vorne gut passt und nicht zu einem „Hängerchen“ wird.

Mit dem Halsauschnitt, den Armausschnitten, der Verarbeitung der Belege bin ich bei diesem Kleid zufrieden.

Sizilianischer Brokkoli nach Tim Raue

An diesem verregneten Wochenende kam ich endlich mal dazu, die vielen Ausrisse von Kochrezepten zu sortieren, die ich so sammele. Dabei fand ich ein Rezept für.Brokkoli.

Nun muß Tim Raue als Sternekoch sicher was besonders machen….er kocht Brokkoli mit Mineralwasser…mir genügte auch Berliner Leitungswasser und ich hatte kein Fleur de Sel.

Das Ergebnis schmeckte sehr lecker und das Rezept ist recht einfach…


1 kleinen Brokkoli vierteln und den Strunk schälen

1,5 l Wasser mit einer geschälten und gescheibelten Knoblauchzehe, 2 Eßl. Salz (Fleur de sel, wenn da) und 2 Eßl. Rohrzucker aufkochen, Brokkoli darin zugedeckt garen. Kochsud nicht weggießen! Wird noch gebraucht.

2 Eßlöffel helle Rosinen oder Sultaninen auf einem Teller verteilen.

In einem kl. Kochtopf 2 Schöpfkellen von dem Kochsud etwas einkochen, Olivenöl drangeben und mit dem Brokkoli und den Rosinen anrichten. eventuell noch Pinienkerne oder Pistazien drüber streuen….sehr lecker. Wer mag kann noch etwas getrockneten Chili drangeben.

Einkaufstasche nähen

Im Drogeriemarkt sieht man seit einiger Zeit diese praktischen Stoffbeutel…alles eine Folge der Eindämmung des Vertriebs der vielen Plastiktüten. Mich reizte es,  auch so eine Tasche zu nähen..sie hat ein gutes Format…..habe ja genug Stoffreste.


Also den Schnitt abkopieren , .halbes Teil genügt…wird ja dann 2 x im Stoffbruch zugeschnitten mit 1 cm Nahtzugabe. Die Naht versäubere ich mit dem Overlockfuß und Zickzackstich


Oben an der Öffnung umschlagen bügeln…die Gurtbänder beidseitig unterstecken und alles säumen…nachher gut bügeln und schon ist die Tasche aus eigenen Stoffbeständen fertig. Die Bänder steppt man oben mit engem Zickzackstich fest, damit sie nicht lose rumhängen. 

Sem’s Cafe

Schon vor einiger Zeit hatte mir jemand von diesem Café Sem erzählt….doch ich vermutete es eher mehr zur Bismarckstr. in Charlottenburg hin….doch es ist genau in anderer Richtung mehr zum Schloß Charlottenburg in der Kaiser-Friedrich-Str. 9 und von dort gut zu erreichen.


Es ist ein kleines nett möbliertes Café das man in dieser Gegend nicht vermuten würde.


Sehr leckere Kuchen und Torten…hausgemacht…pikante Spezialitäten und viele Kaffezubereitungenn und Tee werden auch angeboten…serviert wird auf Sammeltellern wie bei Oma… Einfach mal vorbeischauen.

Wir probierten Himbeersahne und New York cheesecake.

Brot in Charlottenburg

Gutes Brot von einem richtigen Bäcker zu finden ist angesichts der vielen Supermärkte und Backstationen nicht so leicht. Mein Interesse gilt natürlich echtem Sauerteigbrot.

Im älteren Teil der Wilmersdorfer Straße jenseits der Bismarckstraße in Richtung Richard-Wagner-Platz gibt es im Haus Nr. 19

die Bäckerei Hutzelmann und wenn man sich die Autos mal wegdenkt würde diese Gegend eine prima Filmkulisse abgeben, denn das ist das alte Charlottenburg….doch zurück zum Bäcker….mmh hier ist alles sehr appetitlich und hausgemacht…Streuselkuchen wie von Oma


Verschiedene Brote und Brötchen…Croissants …



Das Bror habe ich gleich mitgenommen und probiert



Sehr feinporige Krume und guter Geschmack..und sogar mit Bonuskarte…

Frecher Frühlingsrock

Bei Karstadt kann man manchmal auch Schnäppchen beim Stoffkauf machen. 

Kürzlich erwischte ich einen poppigen weichen Baumwollflanell aus England


Beinahe Westwoodmässig…so ein Rombenmuster hatte mich schon länger interessiert, glaube, das macht eine gute Figur. Daraus nähe ich jetzt einen Rock nach bewährtem selbst entworfenen Schnitt mit Beleg nach innen…warum soll Frau nicht mal auffallen?! Farbmässig passt er jedenfalls gut zu meinen Sachen.


Jetzt ist der Reißverschluß schon drin und die Seitennähten sind geschlossen.


Rockbeleg mit Vlieseline verstärkt. 

Den Saum habe ich schmal doppelt umgelegt,,gut gebügelt und mit dem Blindstich mit der Nähmaschine angenäht, das funktionierte erstaunlich gut und ist von rechts fast nicht zu sehen.


Das Muster des Stoffes finde ich toll.

Da ich sehr günstig bei Stoff Ideen an der Wilmersdorfer Straße einen cremefarbenen Futterstoff fand, habe ich den Rock noch gefüttert und mit Label versehen…ganz meins.

Nonnefetzle – eine Kindheitserinnerung

Schön, wenn solche Rezepte Kindheitserinnerungen hervorholen.

undiversell

In so melancholischen Momenten eines langen Winters sehne ich manchmal nach der Kindheit. Dieses wohlige Gefühl, alle Zeit der Welt liegt noch vor einem und nichts und niemand kann einem diesen einen Glücksmoment nehmen. Ach, so befreit war man doch nur als Kind! So happy, dass man nur noch tanzend durch die Welt läuft und  auch ein mahnendes: „Zappel nicht so rum!“ einen nicht von der Wolke 7 runter bekommen konnte.

Einer dieser schönen Glücksmomente als Kind war bei meiner Oma zu sein. Sie liebte meine Schwester und mich uneingeschränkt, verlangte keine Ordnung und gute Schulnoten. Im Gegenteil, bei ihr konnten wir unsere Beine und unsere Seele auf dem Kirschbaum baumeln lassen. Sie hat uns immer bedauert, weil wir so viel in der Schule lernen müssen. Süß, nicht? Für sie als warmherzige Bauersfrau war es unvorstellbar, dass wir den ganzen Tag Schulstoff in uns reinprügeln lassen müssen. Meine Schwester und ich hatten da als…

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