Sommerhose Burda Style 108 aus 5/12

Bald wird es hoffentlich wärmer und neulich beim Sichten der Sommergarderobe fiel mir auf, dass die weiße Hose, die ich vor etwa drei Jahren genäht habe, nicht mehr passt.

Der Schnitt 108 aus Burda Nr. 5/12 gefällt mir aber immer noch. Es reizte mich, ihn abzuändern.


Die neue Hose soll etwas weiter werden und ich will sie zur Taille hin verlängern, weil ich dieses Mal den Beleg innen fertige und oben keinen Bund annähen möchte. Die alte Hose fand ich in dem Bereich etwas knapp. Ich habe bei Vorder- und Rückenteil in Höhe von 15 cm ab Oberkante   jeweils eine gerade Änderungslinie eingezeichnet, dann das Schnitteil durchgeschnitten, ein Stück Papier von jeweils 7 cm Breite druntergeklebr und 5 cm zugegeben. Das hatte natürlich Auswirkungen auf das Hüftpassenteil und den Taschenbeutel. Die musste ich entsprechend vergrößern. Die Taschen werden jetzt ziemlich groß…waren 5 cm zu viel Zugabe?..irgs.

An den Seitennähten gab ich beim Zuschnitt 1 cm Nahtzugabe hinzu…der Schnitt ist Größe 38.

Mein Stoff ist ein Glücksfall, habe ich geschenkt bekommen….korallenfarben…Baumwolle etwas fester mit Elastan.


Schnittteil der Hüftpasse


Zuschnitt


Taschenbeutel


Ich bin sehr gespannt auf mein Hosen-Experiment…ich denke enger nähen kann man immer. Ein vorhandener Schnitt ist meistens eine gute Grundlage, weil man schon Erfahrung damit hat.

Inzwischen passt die Hose schon ganz gut….nachdem ich die Mittelnaht bestimmt 3 x aufgetrennt und geändert habe …sie sitzt jetzt bequem….bald kümmere ich mich um den Bundbeleg und prüfe noch mal den Sitz der Taschen. Nach allem, was ich über Hosen gelesen habe, ist der obere Teil maßgeblich.

Mini Apfel crumble

Apfel crumble oder wir könnten auch sagen Apfel mit Streusel kann man auch ganz schnell nur in Mini Portionen backen…i like it.

Einfach einen Apfel…ich nehme gern Cox orange oder Boskop ….schälen, in kleine Stückchen schneiden, mit etwas Puderzucker bestreuen und auf zwei gebutterte Förmchen verteilen. Etwas Zimt kann auch nicht schaden…

Die Streusel mache ich frei Schnauze…Ca 30 bis 40 g Butter, 60 bis 80 g Mehl und etwas Zucker kurz in einer Schüssel grob bröselig verkneten und über den Äpfeln verteilen.

Obendrauf vielleicht noch ein paar Mandelblättchen…das passt auch dazu.

Dann das Ganze Ca 20 Minuten im Backofen backen und mit Sahne oder Vanille-Eis lauwarm genießen.

Voila!

Pancake mit Buttermilch amerikanische Art

Amerika ist ja im Moment nicht so in…doch dafür können ja die tollen Pfannkuchen nichts, die ich heute ausprobiert habe.

Durch Lecker macht Laune deren Newsletter ich abonniert habe, wurde ich wiederum auf USA kulinarisch aufmerksam. Da gab es ein Rezept für pancakes und da ich im Kühlschrank nur noch wenig Buttermilch hatte, habe ich das Rezepr verkleinert…so reicht es für Zwei.


Ich nahm

1 Ei, 2 Eßlöffel zerlassene Butter, 120 ml Buttermilch….gut vermixen mit dem Handrührer

Extra Schüssel für

70 bis 80 g Mehl…Instant

1 Eßlöffel. Zucker, 1 Teel. Backpulver, Messerspitze Natron

alles gut vermischen und dann unter die Eiermasse geben, dann kurz stehen lassen und in einer Pfanne bei geringer Hitze die Pfannkuchen backen….unglaublich fluffig und lecker.


Die Amerikaner nehmen zum Backen gern Natron, das weiß ich schon von Cynthia Barcomi und das macht den Teig sehr locker…die Buttermilch hat dazu ein feines Aroma.

Babyhose Dalton von LMV

In der La maison Victor sind oft auch Anleitungen für Baby und Kinderkleidung….auch eine gute Gelegenheit, sich an einem kleinen Projekt auszuprobieren. Bei diesen kleinen Größen geht ja alles recht schnell. Der Oberstoff ist ein weicher Cord.

Die Hose Dalton aus Heft 1 / 2014 fand ich niedlich. Man nennt das wohl eine „Mitwachshose“, denn die Bündchen kann man umschlagen.



Die Hose hat bequeme Bündchen im Bauchbereich und am Bein und dafür gibt es eigene Schnittteile…überhaupt wird bei LMV alles gut erklärt.


Das Bündchen aus Bündchenstoff ist stark dehnbar und wird beim Annähen Stück für Stück gedehnt…ich nahm einen elastischen Stich an meiner Nähmaschine….ging sehr gut.

Bei den Beinbündchen geht es genauso. Sogar das Versäubern der Nähte mit dem Overlockfuß machte mir Spaß.

Da musste natürlich gleich noch ein zweites Modell genäht werden, damit kann das Baby in die Disco…

  Velo.local in Charlottenburg

Wegen des Wintereinbruchs im Januar fuhr ich bis vor kurzem gar nicht mit meinem Rad.

Doch jetzt wo die ersten Strahlen der Frühlingssonne kommen, macht das Fahren wieder Spaß.

In der Gegend um den Amtsgerichtsplatz war ich also länger nicht. Umso erstaunlicher, dass es dort seit Januar Velolocal gibt…eine neue Fahrradwerkstatt mit Waschservice.


Als ich dort vorbeikam, hatte mein Rad wirklich gerade ein Problem mit der Gangschaltung…vielleicht infolge der morgendlichen Kälte. Sie ruckte und die Gänge ließen sich nicht richtig einlegen.

Der Inhaber der Werkstatt, Herr Tino Kramer , war so freundlich, mir gleich zu helfen. Und obwohl ich in Charlottenburg einige Werkstatt-Läden kenne, kann ich mich nicht erinnern, je eine so gut ausgestattete und gepflegte Werkstatt gesehen zu haben.

Schön, dass es jetzt eine fachkundige Anlaufstelle für Radfahrer gibt….die sind ja in Berlin zahlreich unterwegs.

Fahrradzubehör 
Das Geschäft befindet sich in der Holtzendorffstr. 11 gleich hinter dem Amtsgericht Charlottenburg….und ich hoffe, Herr Kramer bekommt reichlich zu tun. Auf der Homepage kann man sein Angebor studieren.

Am 5. März wird übrigens Eröffnung gefeiert.

The Little Black dress…Famous Frocks

Vor Weihnachten sah ich bei Thatcher’s das schöne Buch „The Little Black dress..Famous Frocks“ von Dolin Bliss O’Shea. Und obwohl es in englischer Sprache ist habe ich es mir gegönnt.


 Darin werden einige Modellkleider berühmter Frauen vorgestellt…Audrey Hepburn, Grace Kelly, Kate Moss, Angelica Huston, Liza Minelli….Lady Diana….teilweise mit Variationen.

Das Buch hat eine sehr schöne Gestaltung und und gute Anleitungen…das tolle ist,.dass die Schnittmuster mit mehreren Bögen in einem extra Fach dabei sind. Die Modelle sind eher für kleine Frauen mit einer Größe von 1,60 bis 1,68 m.

Mich reizte das Etuikleid Diana. Von der englischen Anleitung war ich anfangs abgeschreckt,.doch ich stelle fest, dass ich die Nähanleitung genauer anschaue, wenn ich sie erst übersetzen muss….was bedeutet allowance…staystitching usw. Zum Glück gibt es aus dem Internet schnell Übersetzungshilfe….einfach Nählexikon englisch bei Google eingeben und schon finde ich eine gute Seite.

Ich habe jedenfalls schon mal angefangen..

Etuikleider habe ich schon einige genäht…ich glaube dies ist mein 4. oder 5. und doch ist jeder Schnitt wieder eine Herausforderung. Dieser Schnitt ist bei den Prinzessnähten sehr kurvig und ich muß sehen, das Vorderteil und die Seitenteile gut aneinander zu bringen. Das ist etwas knifflig.

Mein Oberstoff ist aus dunkelblauer Wolle und relativ dünn mit eingewebten feinen Streifen. Das Kleid muss ja nicht schwarz sein.

Hier bin ich schon weiter gekommen….der Schnitt enthält…für mich ungewohnt schon eine Nahtzugabe. Und das mittlere Teil des Kleides war auf dem Schnittbogen länger. Den Grund fand ich nicht raus.

Da ich das Kleid füttern muß…der Oberstoff ist sehr dünn habe ich mich entschieden einen Beleg an den Halsausschnitt zu nähen. Das sieht dann hoffentlich als Abschluß sauberer aus.

Jetzt komme ich schon zu den Armausschnitten….hier habe ich keinen Beleg oder Schrägstreifen angenäht… mal sehen, ob das klappt. Nach einer Anleitung aus „Das kleidet“ von Mia Führer soll man einfach in das Kleid reingreifen…die Nahtzugaben von Oberstoff und Futter  sind links auf links, dann ein Stück auf rechts kippen, rausziehen und dann stecken und aneinandernähen….anfangs war das für mich schwer begreiflich, wenn man kein Bild von diesem Vorgang hat. Doch es funktioniert.

Die Seitennähte werden erst ganz am Schluß genäht. Auf diese Weise wird es auch möglich das Futter des Kleides mit der Nähmaschine am Reißverschluß festzunähen.

Nach einer Anpassung an den Seitennähten…ich hatte die bereits im Schnitt enthaltene Nahtzugabe nicht ausreichend berücksichtigt…das Kleid war erst einmal etwas zu weit…ließ es sich gut fertig nähen und sitzt erstaunlich gut. Sogar im Rücken steht der Halsausschnitt nicht ab, sondern liegt gut an.

Mit Muschelmuster gegen den Winter

undiversell

Ich bin ein ausgesprochener Fan von Handstulpen. Ich liebe sie einfach und sie sind mein liebstes Winteraccessoires. Der nordische Wind kann nicht in die Jackenärmeln reinfahren, weil die schön geschützt sind. Der Puls und die Unterarme bleiben schön warm, was auch die Hände merken. Die Schreibtischplatte im Büro kann noch so kalt sein, die Stulpen wärmen. Sie sehen toll aus und peppen jedes Winteroutfit farblich auf. Das Wichtigste aber: Beim Autofahren, Einkaufen, Kleingeld am Parkautomaten suchen usw. hast du deine Hände frei! Oder wer kann behaupten, dass alles mit Handschuhen erledigen zu können? Vom leidigen „Ich schau mal kurz aufs Handy.“ wollen wir hier schon gar nicht sprechen.

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