Uli Richter im Kulturforum

Ende Dezember hat Uli Richter, der bekannte Berliner Modedesigner runden Geburtstag…er wird 90 und wohl aus diesem Anlaß ist ihm im Kunstgewerbemuseumeine Ausstellung gewidmet. Schon vor längerer Zeir hat er dieser Einrichtung seine umfangreiche Sammlung an Kleidern, Zeichnungen und Fotos überlassen.

Uli Richter ist ein Quereinsteiger…angefangen hat er in den 40er Jahren mit einer Drogistenlehre wurde dann nach dem KriegTextilkaufmann und absolvierte ein Volontariat im Modehaus Horn, das es heute längst nicht mehr gibt.

Dort wurde ihm der Verkauf wohl zu langweilig und er erstrebte es, selbst Mode zu machen…informierte sich bei den Schneiderinnen im Haus, die gaben ihm entscheidende Tips und als Autodidakt legte er los…dabei konnte er selbst nicht nähen. In seinem Umfeld gab es aber Leute, die ihm halfen, seine Ideen umzusetzen. In der Berliner Abendschau gab es kürzlich einen Bericht, das er auch heute noch Kundinnen hat, für die er Mode entwirft und in exklusiven Schneiderateliers nähen lässt.

Ich will hier nicht alles erzählen….am besten reingehen und staunen, wie Uli Richter Frauen wie Ruth Brandt, Gracia Patricia und Männer Frauen ab den 60ern im damaligen West-Berlin angezogen hat. Ja er produzierte auch Herrenmode .Zu sehen sind sehr schöne Kostüme, Mäntel und Kleider, darunter auch das mit dem er einen Preis beim Baumwoll Wettbewerb gewonnen hat. Es ist auch ein Dejavu mit dem alten West-Berlin.

Sein erstes Kleid Marcelle, in dunkelblau mit Plisserock und weißer Garnitur am Ausschnitt mit dem sein. Erfolg begann, ist in einer Replik ausgestellt.

Heutige Modemacher, die er unterrichtet hat, zeigen in der Ausstellung wie sie seine Modelle variiert haben.

Eine sehr sehenswerte Ausstellung. Zur Fashion Week gibt es Sonderföhrungen und das ganze läuft noch bis Anfang März 2017.

Im Modehaus Horn kaufte ich früher auch..war ein sehr exklusiver Laden…doch Uli Richter war da längst nicht mehr da und hatte sein eigenes Atelier am Kurfürstendamm.

Mohair-Merinoschal zweifarbig

 

Immer wieder begeistern mich Farben und als ich diese Merino-Seide-Wolle in diesem Farbton sah…wie angelaufenes Kupfer…konnte ich nicht anders…ein Schal muß her.

Das Stricken mit zwei Fäden hat mir vor einiger Zeit Margit vom Wollschlößchen näher gebracht. Und wenn ich nun zu dem grünlichen Merinogarn cremeweißes Kid Mohair ergänze, siehts sehr schön aus

Farblich erhält man einen anderen Effekt als mit melierterer Wolle.Fotos können die Farben oft nicht so schön wiedergeben.
Angeschlagen wird eine Maschenzahl teilbar durch 3. Das Muster ist zwei rechts eine links.

Die Wolle ist von ggh …kid Mohair und Merino Seide.


Die Merinowolle hat eine Lauflänge von 150 m auf 25 g, die Kid Mohair 250 m auf 25 g.Der Schal wird also sehr leicht und ich verstricke erstmal 2 Knäuel Merino und 1 Knäuel Kid Mohair. Mir ist es sogar gelungen den Anfangsfaden aus der Mitte der Knäuel zu ziehen, das strickt sich leichter.


Auf der Rückseite stricke ich wie die Maschen erscheinen.

Perlmustermütze in Rot

Bei mir ist an Mützen kein Mangel…doch wenn ich so schöne Rote Wolle sehe,kann ich nicht anders…. auf der Seite von Brigitte fand ich eine Anleitung für eine Mütze im Perlmuster in Größe S/M/L, meine aber, dass ich sogar die Anleitung aus einer früheren Beilage besitze.


Die Mütze hat ein breites Bündchen 2 M re2M li über 14 R das eher eng am Kopf sitzen soll…dann strickt man bis Ca. 18 cm Höhe das Perlmuster 1 M re 1 M li in jeder Reihe versetzt.

Angeschlagen habe ich 44 Maschen auf einem 7er Nadelspiel und nach dem Bündchen wird 1 M zugenommen. Das entspricht Größe S.

Jetzt stricke ich erstmal und komme später zu den Abnahmen…ansonsten mal bei Brigitte schauen….

Meine Wolle hat eine Lauflänge von 100g/100m und ich stricke mit nadelstärke 7.

Jetzt sieht sie schon so aus und ich hoffe, Sie weitet sich noch etwas…

Ich strickte dann bis zu einer Höhe von 16 bis 17 cm Höhe ab dem Bündchen…das reichte mir. Bei den Abnahmen strickte ich dann immer drei M re zusammen..1 R drüberstricken bis nur noch wenige M übrig sind…Faden durchziehen und fertig.

Bastel dir: Einen wiederverwendbaren Weihnachtsbaum für die Wand!

Neues vom Bastelschaf

Weihnachtsbaum für die Wand basteln Anleitung kostenlosSo ein Klapp-Weihnachtsbaum ist eine tolle Sache: Platzsparend, nadelt nicht, muss nicht gegossen werden und kann viele Jahre wiederverwendet werden! Vorgestellt hatte ich diese Idee schon mal. Hier nun mein höchsteigenes Werk mit Anleitung zum Nachbasteln – ist ganz einfach, versprochen:

Material:

Äste aus dem Wald

Paketschnur oder anderes, reißfestes Band

Weihnachtsbaumschmuck, am besten kunterbunt und in verschiedenen Größen

Satingeschenkband für Deko-Schleifen

Werkzeug:

Fuchsschwanzsäge

Heißklebepistole

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Als erstes solltet ihr euch überlegen, wie breit euer Weihnachtsbaum unten sein soll. Dann sucht ihr euch einen entsprechend langen Ast heraus oder kürzt einen mit der Säge zurecht.

Als nächstes die weiteren Äste grob der Länge nach (kürzer werdend) und zentriert darüber anordnen. Was nicht passt, wird passend gemacht😉 ( -> Säge). Wieviele Äste ihr insgesamt verwendet, ist im Prinzip egal, aber je mehr, desto dichter sieht der Baum hinterher aus!

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Jetzt ein sehr langes Stück vom Paketband abschneiden. Als Richtwert: Etwa doppelt…

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Bolero aus Seidenstrickstoff

Bei Hüco hatte ich vor einiger Zeit einen cremefarbenen groben Seidenstrickstoff  erworben, ohne genau zu wissen, was daraus werden soll!

Nun geht es auf Weihnachten zu und es kommen festliche Gelegenheiten, da brauche ich für mein neues ärmelloses Kleid aus einem Wolle Kaschmir Mix eine Stola oder besser so ein Bolero Jäckchen. Nachdem ich im Internet etwas geforscht habe fand ich eine super Anleitung bei Kleine Kleinigkeiten und meine, die auch früher schon gesehen zu haben.


Bei diesem schönen Strickstoff wollte ich nicht so viele Nähte haben, die sich womöglich Wellen.

Stoff hier bereits doppelt gelegt und zugeschnitten.
Man braucht ein Stoffstück von Ca. 60 – 80 cm Höhe und 120 cm Breite je nach Körpermaß….ich wollte es lieber nicht zu kurz. Ich machte es mir einfach ….legte mir meinen Stoff doppelt, maß mit Hilfe von Maßband und Linealen ab und schnitt das aus. Für die Aussparungen an den Ärmeln fertigte ich mir aus Papier ein 20 x 20 cm großes Schnitteil zurecht, steckte es auf dem Stoff fest und schnitt die Aussparungen an beiden Seiten aus. Jetzt müsste ich nur die Ärmel und Seitennähte schließen und die Kanten versäubern. Ein sehr schnelles Projekt und so einfach. Den Ärmel könnte man, wenn man ihn schmaler haben will etwas abschrägen beim Zuschnitt.

Später wird einfach alles gewendet und Frau schlüpft in die Ärmel….voila.

Den Strickstoff nähte ich mit dem sogenannten Overlockfuß…kommt beim Ergebnis aber wohl nicht an eine echte Overlock heran.

Krimi Festival in Berlin

In Berlin gibt es so viele Veranstaltungen und selbst wenn man oft Zeitung liest, so bekommt man nicht alle Angebote mit.

Durch Oliver Menard vom Blog Wirre Welt Berlin den ich gern lese, erfuhr ich, dass am 10.11.2016 im Café Brel am Savignyplatz eine Lesung seines Romans „Federspiel“ im Rahmen des Krimi Festivals stattfindet.

Es ist immer wieder interessant , jemandem gegenüber zu stehen, den man nur aus dem Internet kennt. Ich war angenehm überrascht.

Oliver Menard hat eine sehr angenehme Stimme und erörterte bei seiner Lesung nebenbei, welche Recherchen er für seinen Roman unternommen hat, dass er z. B. auf Berliner Dächer stieg und welche Gedanken, er sich über seine Figuren macht.

In dem Roman geht es um einen Serienmörder, der eine Modeatorin entführt und von einer jungen Journalistin gejagt wird und dessen Spuren bis in DDR Zeiten zurückgehen.



Eindrücke von der Lesung im Café Brel

Bilder schurrmurr

Der Roman „Federspiel“ ist im Knaur Verlag erschienen und im Februar erscheint ein weiterer Roman von Oliver Menard „Das Hospital“.