Lena Hoschek in Westend

Normalerweise siedeln sich ja Designer, die auf der Berliner Fashion-Week vertreten sind, auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg an. Zu meinem Erstaunen stelle ich fest, dass es Lena Hoschek mit ihrem Showroom in die Kastanienallee 18 nach Berlin-Westend verschlagen hat. 

  
  
Und wenn man die Räume dort gesehen hat, versteht man auch warum. Man ist dort wie in eine andere Zeit versetzt.

  
Bei Lena Hoschek spielt ja Vintage eine große Rolle und diese Räume in einem Haus, das wahrscheinlich in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, sind ideal und sehr großzügig gestaltet, um ihre schöne Mode zu präsentieren. Es herrscht eine Salonatmosphäre mit viel dunklem Holz an den Wänden. Solche gut erhaltenen Räume sind selten.

  
Die diesjährige Sommerkollektion hatte Afrika zum Thema und ich probierte ein farbenfrohes Waxprint-Kleid  mit weitem Rock und schmalen Trägern an und ich konnte es fast nicht glauben, es passte farblich und vom Sitz perfekt.
  

  
Angesichts der sorgfältigen Verarbeitung der Kleider – mit Batist abgefüttert -kommen mir nun meine eigenen Nähversuche ziemlich dürftig vor. Hier wird mir wieder schmerzlich vor Augen geführt, wieviel Sorgfalt und Genauigkeit das Schneidern erfordert.

Einen Katalog über die neue Winterkollektion erhielt ich auch noch. Sehr schöne geschmackvolle Mode. 

Später zurück an der Reichsstraße sah ich in den Schaufenstern nur Banales.

Woodstock in Prenzlauer Berg 

Bei “Woodstock” denken viele gleich an das berühmte Musikfestival. Doch es kann auch das sein

 

  

 Ein Laden in Prenzlauer Berg, Hufelandstr.,27 in dem es sehr schöne bedruckte Kissen, Tischdecken, Handtücher und , Taschen und Wohnacessoires aus Indien gibt.
 

 
  
Man kann dort auch eigenen Stoff  bedrucken lassen oder Textilstempel erwerben. Mehr Infos auf der Seite Green-Zone.

Mir gefiel ein Tischset, das sehr zum Sommer und coolen Drinks passt.  

  

Der Besuch dort hat mich sehr inspiriert und gleichzeitig daran erinnert, dass ich noch ein Buch über Textildruck besprechen will.

Mini Johannisbeerkuchen mit Guß

Es ist Johannisbeerzeit und Appetit hatte ich auf etwas Kleines und Leckeres.

Bei den Rezepten mit Baiser besteht immer das Risiko, dass es nicht fest wird und wenn etwas übrig bleibt, wird es schnell durchweicht.

Hier also ein Rezept ohne Baiser:

100 g Mehl

50 g Butter

40 g Zucker

1 Eigelb

1 Prise Salz

Etwas Vanillezucker

Daraus einen Mürbeteig kneten mit den Händen oder mit dem Knethaken des Handrührers.

400 – 500 g Johannisbeeren geputzt und entstielt.

2 Eßlöffel Puddingpulver Vanille

1 Ei 

100 – 125 ml Sahne

Evtl noch etwas Zucker n. Geschmack

Geriebene Mandeln oder Zwieback

Den Teig drücke ich in eine kleine flache Herzform und stelle die in den Kühlschrank. Dann putze ich die Beeren und rühre die Zutaten für den Guß: Sahne, Puddingpulver, Ei und Zucker zusammen.

Die Beeren auf der Form verteilen, evtl noch etwas gehackte Mandel oder Zwieback draufgeben. Den Guß drübergießen und Ca 1/2 Stunde im Ofen backen.

  
Das Rezept langt für 2- 3 Leute bei gutem Appetit. Wer mag, reicht noch Schlagsahne dazu.

Es soll sich um ein Schwiegermutter-Rezept handeln!

Kleid Ocean II nach La maison Victor

Bei meinem blauen Viscose-Nähversuch traten Probleme beim Annähen der Armausschnittpaspeln auf. Das würde leider noch nicht gesagt. Viskose neigt sehr zum Ausfransen und lässt sich schlecht trennen. Also erst mal auf Eis gelegt.

Dazu hatte ich jetzt keine Lust. Ich will ein neues Kleid…aber flott.

Zum Glück gibt es ja einen Stoffvorrat und da war das Richtige dabei:

  
Es ist eine dünne gechintzte Baumwolle sehr leicht und von weitem wirkt sie beinahe spitzenmässig. Ich habe ihn letztes Jahr in einer anderen Farbe genäht. Mein Plan ist jetzt, nur das Oberteil von dem Modell Ocean zu verwenden. Es gefällt mir gut wegen der Ausschnittlösung in Wickeloptik. Das macht keine Probleme wie oft bei runden Ausschnitten, die gern abstehen.

Das Rockteil ist mein bewährter weiter Rockschnitt nach der Anleitung von Gretchen Hirsch. 

Inzwischen bin ich schon weit gekommen und so ein verkorkstes Probeteil ist gar nicht schlecht, da sieht man worauf man achten muß. Die Schulterpartie habe ich stärker eingereiht…an beiden Seiten auf Ca. 8cm Breite. Das ging hier besser als bei der flutschigen Viscose.

  
Jetzt hoffe ich nur das Rockteil und Oberteil zusammenpassen und in die Seitennaht muß wohl noch ein Reißverschluss rein. Oder nähe ich doch erstmalig den Gummizug in der Taille?

Ja ja die Taille, die muß nun doch noch genauer angepasst werden. Auf dem Foto sieht es jetzt so aus,,sitzt aber noch nicht optimal.

Kleid Ocean von La maison Victor

Angeregt durch den aktuellen Beitrag von Frau Nahtzugabe über viskose und die interessanten Kommentare hierzu machte ich mich sogleich daran, den Schnitt für das Kleid Ocean von La maison Victor zu kopieren, der mich schon eine Weile reizt.

Für das Modell wird zwar nicht ausdrücklich viskose empfohlen, doch ich will es dennoch versuchen.

Bei dem Oberteil muß im Schulterbereich wieder eingereiht werden und mal sehen, ob es mir gelingt.

  
 

Wenn mein Stoff ausreicht werde ich das Rockteil evtl. Verlängern.

 

 

 Es ist übrigens immer wieder erstaunlich wie inspirierend diese Nähgemeinde wirkt. Ohne den Beitrag hätte mein Stoff noch länger vor sich hingedämmert.

  

Café Phönix in Charlottenburg

Hinter dem Amtsgericht Charlottenburg ist es stiller. Wer es ruhiger mag und dem Trubel der Kantstraße entkommen will, findet hier in der Witzlebenstr. 21 das Café Phönix. Mir war es vor einiger Zeit von Veit Jost von der Bel Etage empfohlen worden. Wenn man von der Kantstraße aus die Suarezstraße am Amtsgericht vorbei in Richtung Lietzensee läuft, kommt man direkt hin.

Es gibt Wochentage, da ist dort sogar ein kleiner Markt und das bietet sich an bei den breiten Bürgersteigen.

  
 

 Es gibt Kuchen Frühstück, Waffeln , Berliner Weiße und mehr…und der Kaffee schmeckt. Eine kleine Mittagskarte wird auch angeboten. Das Ambiente wirkt südlich.

Beim Käsekuchenwettbewerb im Jahr 2014 hat der Käsekuchen einen Preis erzielt? Leider war er aus…ein Grund mehr hier noch mal vorbeizuschauen.

Also…es gibt noch schöne Ecken in Charlottenburg.

  
  

Persische Hausmannskost in Charlottenburg

Im Second Hand Laden Verdus  in meiner Lieblingsstraße bekam ich kürzlich den Tip , doch mal den Perser in der Windscheidstraße auszuprobieren. Da soll…so wird berichtet das Essen besonders gut schmecken.

Äh, welcher Perser? Es dauerte etwas bis mir klar wurde, dass es sich um den Nachfolger in Mila’s Bar handeln muß. Hier war ich bislang immer dran vorbeigelaufen.

 

Zu Unrecht ..hier gibt es zu annehmbaren Preisen einen wechselnden Mittagstisch …doch Abends ist das Lokal auch noch geöffnet. 

Ich probierte Linsen mit Basmatireis und Salat, doch ein anderer Gast versicherte mir,dass das Huhn mit Berberitzen auch nicht zu verachten ist. 

 

Das Lokal heißt Orangerie und ist in der Windscheidstraße gleich bei der Kantstraße um die Ecke und der Service war freundlich und flott .
Witzig finde ich, dass hier der Begriff “Hausmannskost” auftaucht.

  
Das Lokal Orangerie ist geöffnet