Königliche Gartenakademie

Es gibt so Sehnsuchtsorte in Berlin…und meistens liegen sie etwas abseits und unsereins kommt nicht täglich lang…so ein Ort ist die Königliche Gartenakademie in Berlin Dahlem in der Altensteinstraße beim Botanischen Garten.

Ja, ich hatte oft davon gehört und jetzt durch einen Zufall kam ich da längs….mache ich noch öfter…


Sehr lecker das Kuchenangebot und man sitzt in einem Gewächshaus und fühlt sich wie in einer anderen Welt, die Plätze im Garten waren belegt…doch das macht nichts, rundum ist viel Grünes und Blühendes und die Hobbygärtner decken sich hier mit Pflanzen und Zubehör ein….das Areal ist weitläufig…ich habe bestimmt noch nicht alles gesehen….wer Blumen mag muß hier mal hin.

Obwohl das Café sehr gut besucht war, ist der Service sehr freundlich, flott und aufmerksam….frühstücken kann man hier auch…doch es empfiehlt sich eine Reservierung.

Zeit für Brot in Charlottenburg 

Das Frühjahr war kalt in Berlin und es verlockte auch nicht zu innerstädtischen Radtouren.
Doch auf dem Weg zu einer Werkstatt fuhr ich kürzlich Richtung Olivaer Platz und entdeckte dort

Zeit für Brot die bekannte Bäckerei aus der Alten Schönhauser Straße hat jetzt eine Dependance an der Konstanzer Straße/Ecke Xantener Str. Beim Olivaer Platz. Draußen stehen riesige Tische wie aus einer Backstube. 


Drinnen ist es gemütlich

und es gibt eine Schauwerkstatt, bei der man den Bäckern zugucken kann. Das Angebot an Backwaren ist vielfältig.




Ich genoß erst mal einen Brioche….sah zwar anders aus als meiner, schmeckte aber lecker.

Die Preise für die Backwaren sind gehoben..doch gutes Handwerk und Bio-Zutaten haben eben ihren Preis..wer billig mag, geht weiter in einen Back-Shop.

Rock Hanako von Kiseki

Im April fand der Stoffmarkt Holland in der Altstadt Spandau statt und ich entdeckte dort den Stand von Kiseki..Japanische Stoffe in großer Auswahl. Diese Muster haben etwas Besonderes und es gibt viele in Blautönen. Mir hatte es dann aber dieser hier angetan
Kirschblüten…was sonst, erwarb davon 1,50 m bei 1,10 m Breite. Von weitem sieht es aus wie Kunst.
Vor dem Waschen hatte der Stoff so eine lederartige Struktur, die dann verschwand. Er ist wunderbar glatt und sehr knitterarm.
An dem Kiseki Stand hing ein Muster für den Wenderock Hanako aus zwei Stoffen. Der reizte mich sehr. Bei Hüco kaufte ich dann noch einen zweiten Stoff, zwar nicht japanisch, aber dennoch passend.

Den Schnitt Hanako gibt es im online Shop von Kiseki als PDF.


Auf dem zusammengeklebten Bogen sind zwei Varianten A und B in den Größen S bis L.
Ich nähte dann erst mal B….für A war ein Doubleface Stoff empfohlen….darüber bald mehr.

Wie bei allem Neuen regt so ein Schnittmuster erst mal auf….doch der Rock, da ohne Reißverschluss ist sehr einfach zu nähen und durch die Doppelung der Stoffe von zwei Seiten zu tragen durch die Verschlusslösung mit Bändern und Knöpfen.

Die Variante A ließ mir auch keine Ruhe…dafür nahm ich einen Baumwollsatin in dunkelblau ohne Muster mit etwas Elastan. Da dieser Stoff etwas sperriger war und ausfranste ,empfahl es sich, mehr zu heften und nicht nur zu stecken. Da Modell A für einen Stoff mit Zwei Seiten gedacht ist, werden die Seitennähte des Rockes als Kappnaht wie bei Jeans gearbeitet. Man könnte den Rock, wenn er nicht zweiseitig getragen werden soll natürlich auch aus Jeansstoff nähen.

Zum Markieren des Saums ist so ein Lineal sehr praktisch. Ich nehme es auch zum Ausmessen der Nahtzugaben.

Das Heften von Nähten und Säumen ist zwar zeitlich aufwändiger…doch im Ergebnis besser.

Den Saum hatte ich gesteckt, geheftet und mit der Zwillingsnadel mit großer Stichlänge abgesteppt. Mit der Zwillingsnadel näht man am besten eher langsam….doch das Ergebnis lohnt sich.

Café Kuchenzeit Neueröffnung

In Berlin ist ja ständig alles in Bewegung…da ich wegen des kalten Frühlingswetters lange nicht in der Windscheidstr. in Charlottenburg war, fiel mir erst jetzt auf, dass es das CaféKuchenzeit  dort nicht mehr gibt.

Die Inhaberin Frau Gamze Sevim ist vor kurzem umgezogen


in die Kaiser-Friedrich-Str. 1 am Luisenplatz…quasi beim Schloß um die Ecke…und wirklich da hat ein solches Café mit tollem selbst gebackenen Kuchen gefehlt. Nach einer Runde durch den Schloßpark und die Museen braucht man eine Stärkung.


Das in diesem Ladengeschäft renoviert wird, war mir vor einiger Zeit aufgefallen, doch ich wusste nicht, dass es das Café Kuchenzeit dort geben wird.


Schöne Kuchenauswahl…


Und belegte Brötchen


Ich komme bestimmt wieder….gleich nebenan ist das Modeatelier Ilka Fiedler und eine Hemdenmanufaktur.

NutCart am Kaiserdamm

In Charlottenburg gibt es eine große kulinarische Vielfalt..doch nicht überall so dicht an dicht wie auf der Kantstraße…seit Ende 2016 hat am Kaiserdamm 87 unweit des Theodor Heuss Platzes



NutCart eröffnet und ich bin bestimmt schon öfter dran vorbeigeradelr und konnte mir keinen Reim machen, was da angeboten wird…jetzt weiß ich mehr….


Kleine Bentoboxen..Bento kommt aus Japan…gefüllt mit einem kleinen veganen Menü aus Salat , Reis, Gemüse, Tofu, dass man sich zusammenstellen und auch mitnehmen kann…und man wird z. B. in der Mittagspause angenehm satt. Die Küche ist nicht rein asiatisch, sondern nimmt auch von woanders Inspirationen auf.

Ich bin sehr angetan von dem Laden, der angenehmen Atmosphäre  und dem sehr freundlichen Service….das können wir in Westend gut gebrauchen und das Angebot ist für die Pause mal was anderes als ein Döner. Wer Lust hat, was dazuzulernen kann sogar einen Kochworkshop buchen.




Der Busbahnhof ZOB ist fast um die Ecke und auch für dessen Fahrgäste ist das NutCart zu empfehlen.

Burda Vintage 7113 im Paisley Muster

Nach dem Burda Schnitt 7113 Vintage nähe ich immer wieder gerne und es spart wirklich viel Zeit, wenn der Schnitt schon da ist…und angesichts des miesen Wetters in den letzten Tagen hilft das Nähen beim Beseitigen schlechter Laune…


Paisley Stoff aus dünner Baumwolle von Karstadt….ein Schnäppchen….Ca. 1,80 m…es bleibt noch was über…das Muster gefällt mir sehr…irgendwie elegant..


Oberteil Kleid mit rosafarbener Paspel…nahm gekauftes Schrägband und Bindfaden, den ich später wieder rausgezogen habe…am Oberteil habe ich das Kleid mit Belegen nach dem Schnitt versehen und somit gedoppelt. Dann mit dünner Vlieseline verstärkt…


Das Kleid macht eine schlanke Silhouette…sehr chic und ist fast fertig.

Bienenstich zu Ostern

Neulich bekam ich Lust ein ziemlich altes Rezepr für Bienenstich auszuprobieren und ich finde, es passt zu Ostern…

250 g Mehl, 1 Prise Salz, abgeriebene Zitronenschale, 50 g Zucker, 60 g weiche Butter in Flöckchen in einer Schüssel vermengen

1/4 l lauwarme Milch mit 20 g Hefe verrühren…an die Mehlmischung geben und dann noch ein mit einer Gabel verschlagenes Ei darangeben
Alles kräftig verkneten bis ein glatter klumpenfreier Teig entsteht.


Dann den Teig in eine 24er Springform füllen…ich hatte noch so praktische Papierformen zum Einlegen, dann muß ich nichts Einfetten und es läuft nicht so leicht was in den Ofen.


Obendrauf kommt dann

2 Eßl. warmer Honig, 50 g zerlassene Butter und 100 g Mandelblättchen…


So dann lässt man den Kuchen noch etwas aufgehen und bäckt ihn im 180 Grad heißen Ofen Ca 20 bis 25 Minuten.

Man kann ihn später nach dem Auskühlen auch noch durchschneiden und füllen, das ist mir meistens zuviel. Ich finde ihn so schön lecker.