Kosmetiktasche aus Resten

Der Beitrag von Undiversell über die kleinen Kosmetiktaschen hat mir keine Ruhe gelassen.

Also habe ich gleich nach Stoffresten geschaut und davon habe ich ja eine Menge.

Jeansstoff für den Boden….geblümten Stoff von meiner Tischdecke…passende Vlieseline H  680 hatte ich auch und einen Kleinen blauen Reißverschluß…für das Futter einen leinenartigen Gardinenrest


Hier ist die Seitennaht noch offen und das Futter fehlt.



Innen habe ich noch ein kleines Fach für Lippenstift und Co. eingenäht.

Ansonsten habe ich mich an dem Muster von Undiversell orientiert…nur das ich kein SnapPap verwendet habe, sondern Jeansstoff.

Fazit: Bin ganz stolz auf mein neues Täschchen…beim Reißverschluß muß ich noch ein bißchen üben…und den Stoffstreifen für die Innentasche werde ich beim nächsten Mal breiter zuschneiden….dann kann er mit den Seitennähten mitgefasst werden.

Täschchen aus SnapPap im Jahr des Affen

Diese Täschchen gefallen mir sehr und die Anleitung inspiriert mich.

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Wenn man draußen in der freien Wildbahn, äh außerhalb der Näh- und Bloggerwelt, SnapPap erwähnt, erntet man nur „Was ist das denn?“ und wenn man dann noch von veganem Leder spricht, heißt es nur: „Was es alles gibt!“ Oft ist die Neugier geweckt und wenn dann noch die Herstellung von Täschchen ins Spiel kommt, ist frau doch oft sehr interessiert. Dann heißt es gern: „Zeig doch mal!“ Auf snaply gibt es da noch ein paar mehr Informationen, wenn du davon noch nichts gehört hast.
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Sofakissen aus Wollstoff mit Bommeln

Ja beim Nähen gibt es immer Reste und ich weiß nicht immer, was ich damit noch anfangen kann….doch für einen dunkelblauen Wollstoffrest hatte ich eine Idee.

Für ein neues Sofakissen bastelte ich mit Hilfe des Prym Bommelsets 4 rote Bommeln.



Bei meinem Wollstoffrest Größe Ca. 105 x 30 cm nähte ich in die Seite einen 25 cm langen Reißverschluß ein. Das Stoffstück hatte ich nicht zerschnitten…so habe ich nur eine Seitennaht mit dem Reißverschluß. Im Internet gibt es viele Videos für das Einnähen von Reißverschlüssen…ich denke, das muß ich hier nicht erklären.

Die Bommeln band ich mit ziemlich  festem Küchengarn zusammen, ließ die Enden ruhig lang, damit das haltbar ist. Die Bommeln werden dann sehr knapp von rechts an die Ecken des Kissens gesteckt und beim Schließen der Nähte mitgefasst. Die Schnüre schauen dann links raus. Sollte das Schnürchen auf der rechten Seite noch vorgucken, kann man ja später von innen kräftig ziehen, dann rückt sich die Bommel zurecht.



Bin jetzt sehr stolz auf mein neues royalblaues Kissen und habe nebenbei auch noch Wollreste verbraucht.

Bolero aus Seidenstrickstoff

Bei Hüco hatte ich vor einiger Zeit einen cremefarbenen groben Seidenstrickstoff  erworben, ohne genau zu wissen, was daraus werden soll!

Nun geht es auf Weihnachten zu und es kommen festliche Gelegenheiten, da brauche ich für mein neues ärmelloses Kleid aus einem Wolle Kaschmir Mix eine Stola oder besser so ein Bolero Jäckchen. Nachdem ich im Internet etwas geforscht habe fand ich eine super Anleitung bei Kleine Kleinigkeiten und meine, die auch früher schon gesehen zu haben.


Bei diesem schönen Strickstoff wollte ich nicht so viele Nähte haben, die sich womöglich Wellen.

Stoff hier bereits doppelt gelegt und zugeschnitten.
Man braucht ein Stoffstück von Ca. 60 – 80 cm Höhe und 120 cm Breite je nach Körpermaß….ich wollte es lieber nicht zu kurz. Ich machte es mir einfach ….legte mir meinen Stoff doppelt, maß mit Hilfe von Maßband und Linealen ab und schnitt das aus. Für die Aussparungen an den Ärmeln fertigte ich mir aus Papier ein 20 x 20 cm großes Schnitteil zurecht, steckte es auf dem Stoff fest und schnitt die Aussparungen an beiden Seiten aus. Jetzt müsste ich nur die Ärmel und Seitennähte schließen und die Kanten versäubern. Ein sehr schnelles Projekt und so einfach. Den Ärmel könnte man, wenn man ihn schmaler haben will etwas abschrägen beim Zuschnitt.

Später wird einfach alles gewendet und Frau schlüpft in die Ärmel….voila.

Den Strickstoff nähte ich mit dem sogenannten Overlockfuß…kommt beim Ergebnis aber wohl nicht an eine echte Overlock heran.

Rippenmütze in Rot und Blau

So eine Rippenmütze sieht etwas sportlich aus und es reizte mich schon länger sie in etwas dickerer Wolle zu Stricken …nicht nur für Männer


Die blaue Mütze ist mit doppeltem Faden gestrickt in grau und dunkelblau, das gibt einen schönen Effekt. Ich benutzte ein Nadelspiel in Größe 6, nahm 88 M auf, also 22 pro Nadel und strickte 2 M re 2 M li im Wechsel bis zur gewünschten Höhe.

Die Abnahmen sind einfach:

In der ersten Abnahmerunde alle rechten Maschen rechts zusammenstricken, dann eine Runde drüberstricken, in der nächsten Runde alle linken Maschen zusammenstricken …dann in jeder Runde zwei Maschen zusammenstricken bis nur noch wenige Maschen übrig sind und die zusammenziehen mit Hilfe einer Nadel.

Hier noch Fotos von meiner roten Mütze.


Die strickte ich mit Nadelstärke 5, das wurde etwas fester….sie ist auch doppelfädig gearbeitet. Die Höhe der Mütze probiert man am besten am eigenen Kopf aus…die Rote schien mir etwas kurz, deshalb machte ich sie noch mal auf  und strickte noch ein paar zusätzliche Runden…jetzt passt sie besser.

Momiji  japanisch essen in der Bleibtreustraße und mehr…

Der kurze Teil der Bleibtreustraße ist vielen nicht bekannt…in Richtung Kufürstendamm scheint die Straße interessanter zu sein. Doch gibt es in die andere Richtung über die Kantstraße hinweg auch etwas zu entdecken.

Kürzlich nach dem Kinobesuch im Cinema Paris wollte ich meinen Weg zur Pestalozzistr. abkürzen und sah,dass es das italienische Lokal im Haus Nr. 52 nicht mehr gibt. Nach einer umfassenden Renovierung der Räume ist es jetzt ein japanisches Restaurant…Momiji

Hier werden  typisch japanische Gerichte angeboten..Takoyaki..Edamame…mit Saucen und Beilagen.

Takoyaki sind frittierte gefüllte Bällchen…in Japan werden sie oft in Osaka angeboten.


Der Service im Momiji ist ausgesprochen freundlich und mir gefällt die angenehme und ruhige Atmosphäre des Lokals…typisch japanische Tees gibt es hier auch. 

Für die Öffnungszeiten am besten auf der Homepage schauen Momiji.

Rock kopieren

Es gibt im Kleiderschrank immer Lieblingsteile…die passen gut…doch leider halten Sie nicht ewig.

Wie gut, dass ich Swantje Wendts Buch „Doppelgänger im Schrank“ im Bücherregal habe,das half mir gut beim Kopieren eines schwarzen Rocks….der Neue wurde rot



Zuerst steckte und markierte ich die vordere Mitte…das Schnitteil für das Vorderteil und das Rückenteil ist ja nur 1/2. Der Rock hat vorne schräge Taschen, also musste ich auch ein  Schnitteil für den Tascheneingriff und eins für die Tasche kopieren.Dies sieht man ja oft auch bei Hosenschnitten. Kopiert habe ich mit Hilfe eines zackigen Rädchens, Bleistift, Kreide und Packpapier. Unter den alten Rock das Packpapier legen und die Schnitteile des Rocks durchrädeln, später mit Bleistift die Nahtlinien markieren, Nahtzugaben und Markierungen nicht vergessen.

Da das Vorderteil zwei kleine Falten hat, habe ich die Tiefe ausgemessen…in diesem Fall  2 cm und das Schnitteil von der Taillenlinie beginnend bis fast zum Saum eingeschnitten und um 2 cm für die Falte verbreitert, dann Papier druntergeklebr und an der Taillenlinie die Position der Falte markiert. 

Beim Rückenteil muß man beachten, die Position des Reißverschlusses zu markieren und bei allen Schnitteilen eine Nahtzugabe von 1 cm anbringen. Beim Saum gab ich lieber 4 cm zu, weil der Originalrock recht kurz war. wichtig ist auch,auf den Schnitteilen den Fadenlauf zu markieren.


Schnitteile mit Markierungen und Nahtzugaben und Zackenrädchen

Am besten die Schnitteile aufeinanderlegen und prüfen, ob sie aneinanderpassen. Beim Durchrädeln kann es zu Ungenauigkeiten kommen. Das merkte ich beim Nähen, als dann an manchen Stellen Stoff überstand….schlechter wenn er fehlt!

Das Vorderteil und das Bundvorderteil werden im Stoffbruch zugeschnitten, die Rückteile bei doppelter Stofflage entsprechend dem Fadenlauf.

Da mein Stoff…ein roter plüschiger Wollstoff recht dick war, nahm ich für die Innenseite des Bundes lieber roten Futterstoff, den ich mit Vlieseline verstärkt habe. Normalerweise macht man das wohl umgekehrt…was soll’s.

Nähschritte brauche ich wohl nicht zu erwähnen…oder?

In „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly Walnes ist sehr gut und mit Bildern erklärt wie ein Rock mit Bund genäht wird .


Über das Futter war ich mir erst unklar…ließ das später weg…doch wie bekomme ich für den Bund einen sauberen Abschluss? Den inneren unteren Bundrand fasste ich mit einem 4 cm breiten Schrägstreifen aus Futterstoff ein, bügelte den Bund dann kräftig nach innen und steppte dann alles exakt in der Bundnaht fest.

Rock von innen
Gesäumt habe ich den Rock einfach mit einem engen Zickzackstich.

Voila..ein neues Lieblingsteil ist entstanden.