Brioche für Weihnachten

Für das Weihnachtsfrühstück ist so ein Brioche sehr schön und macht sich auf der Tafel gut:

Man braucht dafür:

Rezept für 4 Personen

250 g Kuchenmehl Typ 550

20 g Hefe (1/2 Würfel)

80 ml Milch

1 Prise Salz, etwas Zitronenaroma oder abgeriebene Zitronenschale

3-4 Eßl. Zucker

80 g weiche zimmerwarme Butter

1 Ei

30 g Oreangeat gehackt

1 Eigelb, etwas Sahne, verrührt

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, den Zucker zugeben, das Salz und das Zitronenaroma.

Die Milch in einem kl.Topf etwas erwärmen (lauwarm) und die Hefe zerbröckeln und darin unter Rühren auflösen.

Die Milch-Hefemischung in die Mehlmulde geben und mit einer Gabel etwas verrühren. Nun  die Schüssel mit einem Tuch oder Plastikfolie abdecken und kurz stehen lassen (ca. 10- 15 Min.).

Dann das Ei zugeben und die Mehl-Hefemischung mit dem Knethaken des Handrührers gut vermischen. Nun die zimmerwarme Butter zugeben und alles verkneten; am Schluss den Teig aus der Schüssel nehmen und auf etwas Mehl auf dem Küchentisch oder der Arbeitsfläche kräftig mit den Händen durchkneten. Am Schluss noch das Oreangeat beigeben und alles gut verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt und sich zu einer glatten Kugel formen lässt.

Den Teig muss man nun in eine Schüssel tun und zudecken und wieder etwas stehen lassen. Ich stelle ihn meist oben auf den Küchen-Oberschrank, weil es da wärmer ist.

Wenn der Teig gegangen ist schlage ich ihn mit den Händen noch einmal zusammen, knete nur ein wenig, dass er wieder zu einer runden Kugel wird und lege ihn in die vorbereitete ausgebutterte Briocheform. Decke ihn wieder mit einemTuch zu und lasse ihn noch mal etwas gehen (ca. 15 – 20 Min.). Der Ofen wird angeheizt; der Brioche mit verquirltem Eigelb mit etwas Sahne eingepinselt und bei ca. 180 Grad 40 – 45 Minuten gebacken.

Bon Appetit!

Bommel für Mützen

Eine Bommel für Mützen mache ich so:

Entweder in der gewünschten Größe jeweils zwei  Kreise auf stabile Pappe aufmalen und ausschneiden. In die Mitte nun einen kleineren Kreis einzeichnen, so dass der Abstand zum Rand natürlich gleich ist und ebenfalls ausschneiden. Nun die Kreise aufeinanderlegen und mit dem gewünschten Faden diese Pappkreise möglich straff umwickeln bis zur gewünschten Dicke der Bommel. Es muss schon dick gewickelt werden, sonst wird die Bommel zu dünn und die Fäden lösen sich später.  Ein gutes Mass für die Pappkreise ist m. E., wenn der Durchmesser des äusseren Kreises etwa die Hälfte des Gesamtkreises ausmacht. Den Faden am Ende festzurren und nun mit einer scharfen kleinen Schere die Umwicklung am Rand  zwischen den Pappscheiben vorsichtig aufschneiden. Ein kleineres Stück festen Bindfaden nehmen (keinen Wollfaden, der reisst leicht) und zwischen die Pappscheiben schieben und möglichst fest anziehen und verknoten, damit die Fäden fixiert werden und nicht verrutschen können. Die Pappscheiben  nun vorsichtig über die entstandene Bommelkugel abziehen, den Bommel mit einer scharfen Schere noch etwas zurechtstutzen. Voila! Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Oder: Einen „Bommelmaker“ aus dem Fachgeschäft benutzen, gibt es aus Kunststoff in verschiedenen Größen, ist aber teurer!

Oben ist er abgebildet: Dabei werden die Kunstoffhälften jeweils mit Wolle umwickelt und dann ineinandergesteckt.

Bommel haben jetzt auch die Designer entdeckt, zum Beispiel Myra Klose, die wunderschöne Bommel-Teppiche und sogar Sessel entwirft.

Mützen

Im letzten Winter sah ich in einem Schaufenster wunderschöne Mützen mit Bommel. Sie waren im Rippenmuster 2 rechts, 2 links gestrickt und in farbigen Streifen.  Sie gefielen mir so sehr, dass ich mir bald Wolle in grau, wollweiß und rot besorgte und anfing zu stricken.  Es geht aber auch gut mit Resten eines gleichen Garns. Das Ergebnis seht ihr hier:

 

Ich habe sie dann meiner Tochter geschenkt und wie das so ist, ihre Brüder sahen das und fühlten sich wohl „benachteiligt“, so dass ich nochmal ran musste und eine mit blauen Streifen und eine mit grünen Streifen gestrickt habe; ein richtiges Trio. Die Mützen waren wirklich toll. So toll, dass die Grüne gestern meinem Sohn bei einer Zugfahrt nach Hamburg geklaut wurde. Also wenn ihr jetzt in Hamburg jemanden seht mit einer grüngrauweißgestreiften Bommelmütze mit grüner Bommel, dann denkt an mich…

Mit dem Mützenstricken wollte ich eigentlich aufhören, doch es fällt mir sehr schwer.

Die Anleitung geht  so:

80 – 86 Maschen auf einer kurzen Rundstricknadel (Größe 4,5) anschlagen, evtl. Maschenprobe machen und vorher den Kopfumfang messen!

Zur Runde schließen und mit grün 2 – 3 Runden grün zwei rechts, zwei links imWechsel stricken

Auf grau wechseln und 14 – 16 Runden grau stricken (Den Faden nicht mitführen, sondern großzügig abschneiden!)

Auf grün wechseln und 6 Runden grün stricken, dann wieder weiß und 10 – 12 Runden weiß

Auf grün wechseln und 5 Runden grün stricken

Den Rest dann etwa 5 – 6 Runden grau, ab der 4 Runde je 2 Maschen zusammenstricken, evtl. noch eine Runde stricken

und dann zum Ende kommen und den Restfaden durch die restlichen Maschen ziehen und gut vernähen.

Wenn das Abstricken mit der Rundstricknadel schwer fällt, dann kann man auch die restlichen Maschen auf ein Nadelspiel aus Bambus nehmen,das ist nicht so rutschig. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Eine Bommel aus grüner Wolle fertigen und annähen und natürlich die Fäden gut vernähen!

Viel  Spaß beim Ausprobieren. Über Kommentare freue ich mich

P. S. Wer sich mit dem Stricken noch nicht so auskennt: Im Internet gibt es eine Seite „Nadelspiel“ mit vielen Videos, die kann man sich so oft anschauen wie man will und das hilft sehr beim Strickenlernen!

Oder man schaut, ob es nicht ein nettes Strick-Café gibt, in dem man Hilfestellung bekommt.