Kaffeehaus Morgenrot

In letzter Zeit war ich ziemlich faul, was das sonntägliche Joggen angeht. Doch heute konnte ich den inneren Schweinehund mal wieder überwinden. Als ich fertig war, sah ich zufällig die Pfingstausgabe des Tagesspiegel auf einer Bank und nahm ihn mit. In der Sonntagsbeilage entdeckte ich einen Ausflugtipp für das Kaffeehaus Morgenrot in Hohen-Neuendorf. Dieses Kaffeehaus bietet österreichische Kaffeespezialitäten an und nach dem Artikel auch tolle Torten und Mehlspeisen.

Da wir am Pfingstmontag nichts weiter vorhatten, fuhren wir also mit der S-Bahn bis nach Frohnau. Den beschriebenen Weg entlang der Bahngleise, der laut Zeitungsbeilage direkt nach Hohen Neuendorf führen sollte, fanden wir leider nicht. Zum Glück trafen wir jedoch zwei nette Radfahrer, die uns den richtigen Weg beschrieben – sonst wären wir sicher jetzt immer noch nicht angekommen…

Nach gut 40 bis 50 Minuten Fußweg war es dann endlich soweit: wir erblickten eine wunderschöne Villa. Das Kaffeehaus Morgenrot. Es gibt einen Garten mit schönen Tischen und man kann prima draußen sitzen. Wir genossen eine Wiener Melange und einen Großen Braunen, dazu sehr leckeren Kuchen. Auch innen ist das Café sehr gemütlich und originell eingerichtet, also sicher auch an kalten Regentagen immer einen Besuch wert! Das Café liegt nicht weit vom Berliner Mauerweg, den viele Radfahrer und Spaziergänger nutzen – somit auch ein sehr empfehlenswerter Zwischenstopp für eine kleine Verschnaufpause.

 

Hefezopf, schnell

Gerade an Feiertagen, wenn die Bäcker geschlossen haben, ist es gut, wenn man ein schnelles Rezept für einen Hefezopf kennt, ist aber eher was für Frühmenschen wie mich. Mein Rezept geht so:

200 ml Milch lauwarm

1/2 Würfel Hefe/od. halbe Tüte

1 Ei

1/2 Teel.Salz

500 g Weizenmehl

70 g lauwarme Butter od Butaris

Ei zum Bestreichen.

Die Milch mit der Hefe in einem kleinen Kochtopf erwärmen und mit dem Mehl gut vermengen. Das Ei wird in einer kleinen Schale mit dem Salz verrührt und ebenfalls zur Mehlmischung dazugeknetet, dann die lauwarme Butter zugeben und alles schön geschmeidig kneten, dazu  den Teig auch mal halbieren, gut durchkneten, damit alles gut vermengt ist. Wenn der Teig schön glatt und geschmeidig ist wird er einfach in ein Stück Klarsichtfolie gelegt, umwickelt und geht in einer Schüssel ca.10 Minuten. Wenn er etwas aufgegangen ist, wird die Teigkugel in drei Teile geteilt, zu langen Rollen gerollt und diese werden über Kreuz gelegt und von beiden Seiten von der Mitte her zu einem Zopf geflochten. Den legt man auf ein Blech, deckt noch mal zu für ca. 1/2 Stunde.Danach wird der Zopf mit Eigelb bestrichen und ca. 30 – 40 Minuten bei ca. 180 Grad (Gas Stufe 3 – 4) gebacken.

Mmh  Zum Morge ein Gedicht…. das Rezept habe ich aus der Schweiz!

La Piadina in Berlin-Charlottenburg

In der Charlottenburger Leonhardtstraße, meiner Lieblingsstraße gibt es nun schon etwa 2 Jahre das „La Piadina“ im Haus Nr. 7. Und jetzt da wieder wärmere Tage kommen kann man dort prima draußen sitzen und leckere italienische Teigtaschen, gefüllt mit Rucola, Mozzarella, Salami oder Schinken genießen. Es gibt aber auch mittags Suppen, Salate und süsse Sachen wie z.B. Tiramisu.

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Die Bedienung ist sehr freundlich und flott, so dass man dort auch gut eine kleine Mittagspause einlegen kann.

Zudem wird eine kleine Bonuskarte ausgegeben und nach 11 x Piadina gibt es 1 x umsonst(!)

In einem Beitrag in der „Berliner Zeitung“ wurde sich vor einiger Zeit lustig gemacht über die vielen neuen Gaststätten-Namen unter denen man sich nichts vorstellen kann;doch ich habe recherchiert. Den Begriff „Piadina“  für diese Art Teigtaschen gibt es wirklich in der italienischen Küche, er ist keine Erfindung.

Ich gehe dort gern hin, denn die Leonhardtstr. hinter dem Amtsgerichtsplatz verläuft zwar parallel zur Kantstraße,ist aber mit ihren vielen kleinen Läden , Second Hand Shops und netten Lokalen viel beschaulicher.

Am Samstag, den 23.8.2014 findet dort  wieder das wunderschöne Straßen-Sommerfest statt  dass sich in vielem von den inzwischen in Berlin üblichen Festen unterscheidet, denn es gibt meist viel Musik, Gesang, Artistik und echt Kulinarisches.

Sommerkleid Burda 2933

Ein Hauch Sommer war ja am letzten Wochenende und so konnte ich endlich mein neues Kleid ausführen:

Ich hatte hierfür einen Burda-Kleiderschnitt 2933 genommen und versucht, ihn auf meine Maße abzuändern, unterdessen bin ich mit dem Sitz zufriedener, weil ich an der Halsauschnittblende noch etwas gekürzt habe. Der Stoff ist Baumwolle mit einem kleinen Muster in weiß, blau, braun und sonnenblumengelb, auf mich wirkt es „griechisch“.

Fräulein Frost

Heute ist eigentlich kein Tag zum Eisschlecken und wehmütig denke ich an den letzten heißen Samstag in Neukölln zurück. Ohne es zu wollen kamen wir bei Fräulein Frost in der Friedelstr. vorbei; eigentlich auf der Suche nach Nadelwald co-sewing, der Nähwerkstatt.

Doch ich konnte nicht widerstehen und holte mir eine Kugel Gurken-Limette-Eis und es war ungewöhnlich aber köstlich. Mein neues Seidentuch, das ich gerade säume, passt prima zu dem Gurkeneis.