Kleid nach Yoshiko Tsukiori

kleid_1Vor kurzem hatte ich ja über das Buch von Yoshiko Tsukiori berichtet und nach deren Anleitung mit dem Nähen des Kleides von Seite 80 angefangen.

In dem Buch ist sogar der Gebrauch eines „Schrägbandformers“ erklärt. Davon hatte ich noch nie gehört, flitzte kurz darauf zu Karstadt am Hermannplatz und kaufte so einen von Prym, den es wohl in verschiedenen Breiten gibt.. Nun ja dieser war etwas zu breit für Schrägbänder von 20 mm, so dass ich von der Anleitung abweichen musste und die Ärmeleinfassungen eben etwas breiter auf 24 mm fertigte. Doch immerhin ist dieser Schrägbandformer  für selbstgemachte Schrägbänder schon eine große Hilfe.

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Die Anleitung habe ich so verstanden, dass man die Schrägbänder  auf die linke Stoffseite näht und dann auf die rechte Seite wendet und dann festnäht..das kannte ich so auch noch nicht…

Beim Nähen bin ich oft ungeduldig und muss öfter reumütig trennen, was hier auch der Fall war: Ein schmaleres Schrägband hatte ich an der einen Ärmeleinfassung bereits angenäht, doch verschieden wollte ich sie ja nicht machen…ts ts wie sieht das denn aus.

Nachdem ich das Oberteil nach der Anleitung fertig hatte, kam mir die Idee, dass eine weiße Paspel ganz schön aussehen würde und nach der Beschreibung von Nahtzugabe  (Nähgeheimnisse) war das auch nicht schwierig zu bewerkstelligen.

Ich finde in einem Kleid auch Taschen ganz schön und da ich genügend Stoff hatte nähte ich in die rechte Seitennaht eine rein in Form eines Taschenbeutels und finde, dass das dieses Kleid sehr aufpeppt.

Jetzt fehlt eigentlich nicht mehr viel: Seitennähte versäubern, Kleid anprobieren und säumen.

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Den Baumwoll-Stoff fand ich übrigens bei Stoffe-Berger in derPotsdamer Str.und er ist tatsächlich aus Japan.

Ja, ja die Anprobe: Hier stellte sich heraus, dass das Kleid doch etwas zu weit geraten war. So dass ich bei unbekannten Schnitten, auch wenn es sehr viel mehr Arbeit ist, empfehle ein Probekleid zu nähen. Wurden die Schnitte im Buch vielleicht doch schon auf europäische Maße angepasst? Wie sind Eure Erfahrungen…würde mich sehr interessieren.

2 Kommentare zu “Kleid nach Yoshiko Tsukiori

  1. frauhild sagt:

    Oh toll!!!! Schönen Stoff hast du da ausgesucht. 😃👍
    Ich nähe grade eines nach Sato Watanabe, Kleider im japanischen Stil
    http://www.amazon.de/Kleider-japanischen-Stil-Projekte-Nähanleitung/dp/3258600732
    Lg dani

    • schurrmurr sagt:

      Hallo, danke für den Kommentar,
      ja der Stoff macht echt Lust auf Frühling und nähte sich prima und der Schnitt von dem Kleid ist eigentlich nicht kompliziert.
      LG schurrmurr

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