Kimonos im Bröhan Museum

Gleich neben dem Museum Berggruen

in der Charlottenburger Schloßstr. befindet sich das Bröhan Museum, dessen Grundstock die Sammlung des Hamburger Kunstsammlers Bröhan mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen des Jugendstils. bildet. Dieser hat seine Sammlung,die früher in einer Dahlemer Villa untergebracht war, der Stadt Berlin überlassen.

Überall in den U-Bahnhöfen und an Litfaßsäulen sieht man zur Zeit diese Kimonoplakate und das hat mich neugierig gemacht.

  

Es handelt sich um Kimonos von den japanischen Textilgestalterinnen Fukumi und Yoko Shimura.

Die Kimonos sind Meisterwerke japanischer Webkunst und es war für mich sehr interessant zu erfahren, wie die hauchdünnen Seidenfäden mit natürlichen Pflanzenauszügen gefärbt und dann verwebt werden.


Es gehört sicher viel Erfahrung und Wissen dazu, diese Prozesse zu gestalten.

In einem Film in der Ausstellung wird das demonstriert.

Oben ein Kimono der aus verschiedenen farbigen Seidenstoffen zusammengesetzt ist. Fotos können die Schönheit der gewebten Seide nicht wiedergeben.
 
 


Daneben wird an anderen Exponaten und in dem Museum gezeigt welche Berührungspunkte sich zwischen Japan und dem Jugendstil ergeben und welche Sammler dies befördert haben.

Die Ausstellung findet noch bis 6. September 2015 statt.

  
 

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