Bunzlau-Schale

Auf meinen Streifzügen durch Berlin gerate ich ab und zu auch an den Hohenzollerndamm und dort genauer gesagt am U-Bahnhof Hohenzollernplatz gibt es diesen wunderbaren Bunzlau-Keramikladen Rudolf Heise. Vor einiger Zeit habe ich dort einen kleinen Milchkrug gekauft, der mir sehr gefällt. Dieses Mal war es eine wunderschöne Schale, die man für Obst, aber auch zum Backen und für Aufläufe nehmen kann. Dann aber nur in den kalten Ofen stellen und anheizen. Es gibt sie noch die guten Dinge, man muss nur danach suchen….. und sie finden.

Zimtschnecken mit Quittengelee oder Dreikönigskuchen

Zur Silvester-Feier sollte ich etwas für das Buffet mitbringen und ich dachte, es müssen nicht immer Pfannkuchen sein.

Diese leckeren  gefüllten Zimtschnecken stillen auch den Hunger auf Süsses!

Zutaten für den Teig

500 g Kuchenmehl (Typ 550)

1/4 l Milch, etwas erwärmt

1 Würfel frische Hefe/oder 1 P. Tütenhefe

60 – 80 g Zucker

80 g zimmerwarme Butter

Salz, Zitronenschale gerieben

Zutaten für die Füllung:

200 g gemahlene Mandeln

80 – 100 g Zucker

4 Eßl. Sahne oder Milchmädchen aus der Tube

4 Eßlöffel Quittengelee/oder Orangenmarmelade

1 – 2 Teelöffel Zimt nach Geschmack

50 g. gehacktes Zitronat

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe reinbröckeln, mit etwas Zucker und 1/8 l von der warmen Milch mit etwas Mehl verrühren, zudecken und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann die restliche Milch dazutun, den restlichen Zucker und die lauwarme Butter und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes gut vermischen. Dann den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der Tischplatte mit etwas Mehl gut mehrmals durchkneten bis der Teig sich glatt anfühlt und sich zu einer geschmeidigen Kugel formen lässt. Wieder in die Schüssel legen, mit Folie und einem Küchentuch zudecken und ruhen lassen, so ca. 40 – 60 Minuten. Das kann oft nicht so genau gesagt werden, weil man ja die Umgebungstemperatur nicht kennt. Im Sommer bei warmen Wetter geht es unter Umständen auch schneller als imWinter. Das macht ja auch nichts, denn unterdessen kümmere ich mich um die Füllung:

Die geht so:

Die Mandeln mahlen, mit der Sahne, dem Zucker und dem Quittengelee kräftig verrühren, ggf.Zitronat hacken und rühren bis die Masse glatt ist und solange stehen lassen, bis auch der Hefeteig gegangen ist.

Der Teig wird nachdem er aufgegangen ist zusammengeschlagen und mit etwas Mehl auf der Tischplatte mit dem Nudelholz zu einem größeren Viereck ausgewallt so ca. 30 bis 40 cm breit und 50 cm lang, die Füllung wird gleichmässig mit einem gezackten Teigschaber darauf verteilt bis zu den Rändern. Diese Platte wird von der Längsseite her zu einer Rolle aufgerollt.

Hiervon schneidet man dann mit einem Messer gleichmässige Scheiben ab wie oben zu sehen, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und bäckt die Scheiben bei ca. 180 Grad 15 -20 Minuten. Vorher aber noch etwas aufgehen lassen. Unter das Backpapier kann man u.U. etwas Alufolie legen, damit die Schnecken von unten nicht zu dunkel gebacken werden. Wenn man das Ganze lieber als Kuchen backen möchte, legt man die Scheiben aneinander in eine gefettete Springform. Dann ist die Backzeit aber eher 50 -60 Minuten. Vorher noch eine Münze rein, so wird ein Dreikönigskuchen draus!

 

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen und bald essen, sehr lecker!!!

Marmorkuchen

Marmorkuchen - die Zierde jeder Kaffeetafel!

Also eigentlich bin ich im Backen gar nicht so schlecht, mache viel mit Hefe und das macht mir keine Probleme, doch so ein Marmorkuchen schien mir immer problematisch, weil er meistens klitschig wurde, was ich gar nicht mag.

Ich bin aber ehrgeizig und so habe ich es immer wieder probiert, bis mir nach dem folgenden Rezept ein ganz toller lockerer Kuchen gelungen ist.

Rezept Marmorkuchen

160 g Butter

200 g Zucker

3 Eier                                      Diese Zutaten müssen möglichst zimmerwarm sein!

270 g Mehl Typ 405, durchgesiebt

130 g Speisestärke, durchgesiebt

2 Teelöffel Vanillenzucker, kann man auch selbst machen!

1 Prise Salz

3 Teel. Natron oder Backpulver

1/4 l Milch

2 Eßlöffel Kakao, durchgesiebt

Zimmerwarme Butter, Eier und Zucker schaumig rühren, Mehlsorten mit Salz und Natron/Backpulver mischen, lagenweise zu der Butter/Eimasse geben und verrühren. Am Schluss die Milch beigeben und weiter rühren. Dann den Teig teilen: Am besten zwei Drittel/ein Drittel und das Drittel mit zwei Eßlöffel gesiebtem Kakao verühren. Eine Guglhupfform ausfetten und bemehlen, erst von dem hellen Teig einfüllen, dann Kakaoteig, mit einer groben Gabel Spiralen ziehen, dann den restlichen weißen Teig draufgeben und noch mal mit der Gabel durchziehen.

Backen im Gasherd bei 180 bis 200 Grad ca. 40/50 Minuten; am besten mit einem Schaschlickspieß reinstechen. Wenn nichts mehr vom feuchten Teig hängen bleibt ist der Kuchen fertig.

Guten Appetit!