Feine Mechanik & Design in Charlottenburg

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In der Pestalozzistr. 11 gibt es seit 10 Jahren den wunderbaren Werkstattladen von Herrn Ulrich Panzer. Sehr oft schon bin ich daran vorbeigefahren und immer mit dem Gedanken, ob ich ihm nicht einmal meine kaputte Pfeffermühle mit Peugeot-Mahlwerk anvertrauen soll. Letztes Wochenende stand Herr Panzer zufällig in seiner Ladentür als ich vorbeikam und ich schilderte ihm kurz mein Problem und er zeigte sich optimistisch, dass er mir und der Mühle helfen kann.  Diese Woche war es dann soweit: Ich gab die Mühle bei Herrn Panzer ab und am Freitag holte ich sie repariert ab: Sie mahlt nun wieder und ich bin froh, wenigstens dieses Problem gelöst zu haben.

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Herr Panzer befasst sich übrigens auch mit dem Bau wunderbarer Fahrräder.

Weil das Haus Pestalozzistr. 11 modernisiert wird mußte Herr Panzer im Januar 2016 umziehen und hat seine Werkstatt jetzt mehr in Richtung Karl-August-Platz in der Pestalozzistr. 88b neben dem Café Blena.

Hier ein Foto

  

Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim

Die Villa Oppenheim in der Schloßstr.55 in Berlin-Charlottenburg/Ecke Otto-Grüneberg-Weg ist ja vor etwa 2 Jahren komplett renoviert worden und beherbergt jetzt das Heimatmuseum Charlottenburg. Am letzten Sonntag war ich dort zu einem Vortrag über die Geschichte des ältesten Hauses von Charlottenburg (Schustehrusstr. 13) von Dorothea Zöbl, die das interessante Buch „Wo der König Bürgermeister war“ (Gebr.Mann Verlag)  geschrieben hat.

Zu meiner großen Überraschung sah ich, dass jetzt in der Villa Oppenheim ein sehr schönes Café mit Gartenlokal eröffnet hat: Frau Bäckerin, die schon ein Café in Berlin-Schöneberg unterhält und ich war sehr angetan von der schönen grünen Atmosphäre im Museumsgarten. Einfach ein schöner Ort zum Verweilen.

Hier ein paar Fotos:

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Geöffnet ist dort von 9.00 bis 19.00 Uhr und es gibt sowohl Café-als auch Frühstücksangebote und mittags kleine Snacks und Suppen. Der Kaffee ist übrigens von Mokambo, eine meiner Lieblingsmarken.

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Nähen im Aufbauhaus

Zur Zeit übe ich mich gerade im Etui-Kleid nähen und habe gerade das 3. in Angriff genommen. Der Schnitt ist aus dem Buch von Mia Führer „Das kleidet“. Es ist ein ärmelloses Kleid, das gefüttert wird. Eigentlich konnte ich den Schnitt bislang ganz gut umsetzen, das einzige, was mir nicht in den Kopf will: Wie verstürze ich das Futter an den Armausschnitten. Doch da wird bei mir der Groschen schon noch fallen.

An diesem regnerischen Wochenende zog es mich allerdings erst mal nach Kreuzberg, denn ich wollte unbedingt im „Aufbauhaus“ das Nähinstitut Moritzplatz ausprobieren, um meine Schnittteile zu umketteln. Der Eingang befindet sich rechts hinter den Kassen von modulor, etwas versteckt.

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Zum Glück war es dort am Mittag noch nicht so voll und ich konnte, nachdem mir eine Kettelmaschine eingerichtet wurde, zügig arbeiten. Das Garn wurde mir gestellt und ich war überrascht wie schnell ich mit so einer professionellen Maschine vorwärts komme und es sieht echt gut aus. Da es nicht so voll war, traute ich mich auch zu fragen, ob mir jemand noch mal zeigen kann, wie man einen Nahtreißverschluss einnäht. Ich habe das zwar schon öfter gemacht. Doch meine Anleitungen stammen entweder aus dem Internet oder aus Nähbüchern.

Es ist schön, in entspannter Atmospäre, mit einer Designstudentin den Reißverschluss an einer tollen Bernina-Nähmaschine einzunähen und es macht echt Spaß. Nähmaschinen von Bernina werden dort auch angeboten.

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Stoffe-Berger Berlin

Von einer früheren Nachbarin, die ich heute nur gelegentlich beim morgendlichen Radfahren treffe, hatte ich von der Firma Stoffe-Berger an der  legendären Potsdamer Straße in Berlin-Tiergarten gehört. Dort soll es eine große Auswahl an Stoffen geben. An einem regnerischen Sonnabend machte ich mich per Rad auf den Weg und fuhr teilweise am Landwehrkanal lang, eine schöne Strecke. Ich brauchte so etwa eine Dreiviertelstunde.

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In der Potsdamer Str. 68 ist also diese sagenhafte Etage. Und ich muß sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Bei meiner Suche nach einem blauen Stoff für ein Etui-Kleid wurde ich fündig. Es ist ein wunderschöner blauer Wollstoff, gar nicht so teuer. Die  nette Verkäuferin half mir noch bei der Auswahl für den Futterstoff. Zum Abschied machte ich noch ein paar Fotos:

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Hier noch die genauen Informationen und Öffnungszeiten:

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Ein paar Häuser weiter auf der anderen Straßenseite befindet sich übrigens die „Joseph Roth Diele“, ein altes Berliner Traditionslokal. Hier ging früher der Schriftsteller Joseph Roth ein und aus. Das werde ich mir beim nächsten Besuch auf der Potsdamer Straße anschauen.

Stricken bei Ikea-Spandau im April

Durch einen der zahlreichen Blogs über Handarbeiten und über einen Tip einer Frau beim morgendlichen S-Bahnfahren hatte ich kürzlich erfahren, dass es bei Ikea-Spandau einen Stricktreff geben soll. Und am Samstag, den 9. Februar 2013 war es wieder soweit:

Als ich oben in das Ikea-Café kam dachte ich erst, ich hätte mich verhört, denn nirgendwo an den Tischen war ein Strickzeug zu sehen, doch beim Umherschweifen konnte ich hinten am Fenster nicht die ca. 40 Frauen unter den großen Ikea-Lampen übersehen, die dort fleissig die Stricknadeln bewegten. Ich selbst hatte gerade eine graue Ringelmütze in Arbeit, bei der ich ein paar farbige Wollen verstricken wollte und stand kurz vor den Abnahmen, die mir aber  nicht so geläufig sind, weil ich Mützen nur gelegentlich stricke. Mit einer älteren netten Dame kam ich ins Gespräch: Sie strickt am Liebsten mit einer Strickmaschine und hatte als Muster eine sehr schöne Mütze mit Ohrenklappen  und einem alten Knittax-Muster dabei. Schliesslich gab sie mir zu den Abnahmen meiner Mütze ein paar Tips und ich wurde bald fertig. Leider hatte ich an eine Nadel zumVernähen nicht gedacht. Doch das ist bei diesem Stricktreff alles kein Problem. Ich hörte ein bißchen herum und eine der Strickerinnen, mit Werkzeug bestens ausgerüstet, lieh mir eine Nadel und eine Schere.

Stricken bei Ikea Spandau macht Spaß!  Man sieht hier ganz unterschiedliche Projekte: Stricken mit Zöpfen, Socken stricken, sogar zwei Socken gleichzeitig auf einer Rundstricknadel (!), Loop- und Möbiusstricken, Stolen in Lace-Technik aus ganz dünner Wolle und Frau/Mann kann sich hier jede Menge Tips über Wolle, Einkaufsquellen und Anleitungen holen und sich austauschen. Einer Frau konnte man sogar beim Wolle spinnen zuschauen und geklönt wird natürlich auch.

Das nächste Treffen soll am 13.4.2013 um 14.00 Uhr  sein. Ich sah viele glückliche Gesichter. Der RBB hatte kürzlich auch über Stricktreffs berichtet und man kann es sich in der RBB mediathek (19.01.13) vielleicht noch anschauen.

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Die Termine für das Stricktreffen kann man auch bei elfenwolle.de und http://tinassoeckchen.wordpress.com/ ersehen.

Aus aktuellem Anlaß: Der RBB wiederholte kürzlich (Januar 2014) seine Sendung und es gab anscheinend viele Interessierte, die meinen Blog anschauten. Der nächste Ikea-Stricktreff soll wohl am 8.2.2014/ab 14.00 Uhr  stattfinden. Am besten mal ausprobieren und selber schauen, wie es da zugeht.

Stricken ist voll im Trend und da verwundert es auch nicht, dass es neue Wollfgeschäfte gibt, u. a.in Berlin-Charlottenburg das Wollschlößchen, ein Wollfundus mit vielen Qualitäten.

Lancelot Kafferösterei und Café in Berlin-Wilmersdorf

Immer auf der Suche nach einem guten Kaffee geriet ich kürzlich in eine ganz andere Richtung. Schmargendorf gilt ja nicht gerade als trendige Ecke und wirkt etwas bieder. Doch auch dort sind „Perlen“ vorhanden. In der Hundekehlestr.38   /Ecke Warnemünder Str. 29 (Kreuzung Breite Straße) befindet sich das kleineDSCF0885

Café Lancelot, ein sehr hübsch eingerichtetes kleines Café. Die Inhaberin röstet den Kaffee selbst und es gibt  eine Auswahl Bohnen zum Verkauf – gemahlen und ungemahlen. Auf den Tüten wird eine kleine Gebrauchsanweisung angegegeben, für welche Zubereitungsart sich die Bohnen eignen – sehr sympathisch.Der Kuchen wird selbst gebacken (ich probierte Käsekuchen) und ich stelle fest, dass ich wieder einen kleinen Ort zum Entspannen gefunden habe:

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Im Frühjahr kann man auch nett draußen sitzen, doch das ist noch eine kleine Weile hin. Die Ecke ist übrigens „gefährlich“, denn gleich nebenan in der Warnemünder Str.29 gibt es auch noch ein Geschäft für Wolle: „Holz-Wolle“ – doch darüber bald mehr.

Nachsatz: Die Kaffeerösterei Lancelot ist im August 2014 umgezogen nach Berlin-Wilmersdorf, Sigmaringer Str. 30. Dort gibt es weiter die guten Kaffeeangebote. Vorbeischauen lohnt sich. Es ist wieder ein ganz anderer Kiez in Berlin. Die Räume Ecke Warnemünder Straße stehen – für mich unveständlich – seitdem leer!

Nähkontor in Berlin-Prenzlauer Berg

Vitrine Nähkontor

Vitrine Nähkontor

DSCF0731DSCF0740Am 24. 11. 2012 wurde in der Bötzowstr. 13 das Nähkontor eröffnet. Es muss sich in der Berliner Nähwelt wohl schon herumgesprochen haben, denn schon am ersten Tag war es gut besucht. Beim Nähkontor handelt es sich um einen Kurzwarenladen mit Interieur aus den 50er/60er-Jahren, das von den Inhaberinnen aus Konstanz nach Berlin verfrachtet wurde und tatsächlich fühlt man sich hier in eine andere Zeit versetzt. Es gibt eine sehr große Auswahl an Knöpfen, Nähzubehör, Garnen, Bändern, Stoffen, Futterstoffen u.a.

Die Atmosphäre in dem Laden ist einfach toll. Ein sehr schön gestaltetes Geschäft.

Es werden auch Nähkurse angeboten.

Die Beratung hat mir auch gut gefallen, denn ich brauchte Knöpfe für meine rosafarbene Tweedweste  (Burda-Style, Heft 12/12, Nr. 134)  und die Entscheidung fiel mir schwer, denn es kamen gleich mehrere Knopfmodelle in Frage.

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Die Bötzowstr. 13 ist übrigens ganz in derNähe vom Filmtheater am Friedrichshain und zum Alex ist es mit dem Bus 200 auch nicht weit.

Café Sweet´s in Berlin-Charlottenburg

Mitten im Herzen von Charlottenburg in der Nähe vom Karl-August-Platz und Markt in der Weimarer Str. 35 gibt es ein niedliches kleines Café an dem ich neulich unverhofft mit dem Fahrrad vorbeigesaust bin: Café Sweets. Zu schade zum Vorbeisausen.

Heute habe ich mal reingeschaut und fand dort neben der wunderbar anheimelnden Innenausstattung im Landhaus-Stil eine sehr schöne Auswahl an selbstgebackenem Kuchen und Torten, sehr guten Kaffee. Die Inhaberin bäckt selbst und das schmeckt man auch. Ich probierte Käsekuchen und dazu gab es heißes Pflaumenkompott und alles war sehr schön angerichtet und lecker. Man merkt, dass das alles mit sehr viel Liebe gemacht ist. So konnte ich mir diesen eher tristen Novembertag doch noch versüßen. Die Kuchen gibt es übrigens auch außer Haus und jetzt vor Weihnachten werden auch leckere Plätzchen angeboten.

Geöffnet ist das Café Sweet’s von Mittwoch bis Sonntag, am besten mal Vorbeischauen.

P. S.

Als ich Mitte August 2014 dort vorbeiradelte, sah ich, dass wohl die Inhaberin gewechselt hat. Das Café heisst jetzt „Café Wohntraum“. Über das neue Angebot kann ich aber noch nichts sagen. Werde bald dort mal vorbeischauen.

30.08.2014 schurrmurr

Nähanleitung verstehen

Meine Singer-Nähmaschine  2263 näht sehr gut und bislang konnte ich damit meine Nähprojekte bewältigen. Aber ab und zu kriege ich so einen Flitz und meine, ich bräuchte dafür einen anderen Nähfuß.

Aus diesem Grund war ich vor ein paar Wochen bei Zick-Zack-Nähwelt am Alex, die in der Karl-Liebknecht-Str.  jetzt ein Ladengeschäft zu ebener Erde haben. Die Bedienung dort ist recht freundlich und die Auswahl an Nähzubehör, Stoffen und sogar Wolle sollte man sich mal näher anschauen. Dort kaufte ich nun einen Brother-Nahtreißverschlussfuß, der mit meiner Singer-Nähmaschine kompatibel ist. Doch leider ist die beigelegte Nähanleitung nicht so leicht verständlich. Oder blickt ihr da durch oder habt damit Näherfahrung gesammelt?! Vielleicht kann ich ja da noch mal nachfragen. Übrigens Näh-und Patchworkkurse werden dort auch angeboten.

Brunnenstraße und Frozen Yoghurt

Ein paar Mal im Jahr zieht es mich in die Brunnenstraße zwischen Gesundbrunnen/Bernauer Straße und Torstraße. Ich finde es ist eine der interessantesten Straßen in Berlin und sicher haben wir keine Ahnung mehr davon, was hier in den 20iger und 30iger-Jahren für ein buntes Treiben war. Nach dem Mauerbau war die Straße sehr abgeschnitten.

Heute sind es eher die Kunstgalerien, Modegeschäfte, Cafés und Bars die uns hierherziehen, im Sommer auch die Wedding  dress im Rahmen der  Fashion week und Bred and butter-Modemesse. Einen Grund gab es aber noch, weshalb ich die Brunnenstraße erkunden wollte: Vor längerer Zeit hatte ich mal in der Abendschau was aufgeschnappt, dass es hier einen Laden mit Frozen Yoghurt geben soll und den hatte ich trotz intensiver Suche immer noch nicht gefunden. Am letzten Sonntag war es dann soweit, wenn auch erst auf den zweiten Blick:

Der schmale Laden befindet sich neben dem Eingang zum Weinbergspark in der Brunnenstr. und weil das Nebenhaus gerade eingerüstet ist, bin ich wirklich erst mal vorbeigelaufen und habe das leckere Angebot verpasst – doch bei meinem nächsten Besuch in der Brunnenstraße werde ich was probieren… bis dahin noch schöne Tage.