Buchteln für das Samstagfrühstück

Oh je…nun ist so ein Nieselwetter, dass man keine Lust hat zum Brötchenholen und kürzlich hörte ich was von einem Buchtelrezept nach Müllerin Art…also kurzer Hand variiert und das ging so:

Zutaten I:

125 ml lauwarme Milch, 1/2 Würfel frische Hefe anrühren

Ich nehme gern frische Hefe, es geht aber auch Tütenhefe.

Zutaten II:

300 g Mehl, Salz, 50 g Zucker, 1 Ei zerklopft, 60 g zerlassene Butter, Vanillezucker 

Extra:

1 Ei zum Bestreichen…es geht auch Butter

Teig bereiten:

Zutaten I anrühren, siehe oben, dann
Mehl, Zucker und Salz in eine andere Schüssel geben

Nun die Hefemischung dranrühren und mit einer Gabel etwas mischen.

Kurz stehen lassen und dann das zerklopfte Ei und die weiche Butter druntermengen , evtl noch etwas Mehl drangeben! Mit den Händen auf der Tischplatte kräftig kneten. Dadurch kommt Luft in den Teig.

Jetzt den Teigkloß in eine Schüssel tun, mit Folie und einem Handtuch zudecken. Manchmal stelle ich die Schüssel in ein warmes Wasserbad, dann geht der Teig schneller auf. Der Teig soll jetzt aufgehen und muß sich deutlich gehoben haben.

Wenn der Teig gut gegangen ist forme ich daraus kleine runde gleich große Teiglinge, die ich mit Konfitüre (Aprikose) fülle, zudrücke und mit der Nahtseite nach unten in eine ausgebutterte Kastenform lege.

Man kann den Teig auch flach auswallen, mit einem Glas Kreise ausstechen und die füllen und zudrücken. Dann werden die Buchteln gleichmäßig groß.

Jetzt kommt der Clou, der beim Backen etwas Zeit spart.

Die Form wird nun in den kalten Backofen geschoben und unten stellt man die Fettpfanne rein mit 800 ml kaltem Wasser und bäckt die Buchteln nun mit Temperatureinstellung 180 – 190 Grad Ca. 30 Minuten.

 

 
 

Hier ein Foto von Buchteln, die ich mit trockenhefe gebacken habe. 

  
Zum Frühstück lauwarm ein Gedicht. Den Tip mit dem Wasser und der Umluft habe ich von Aurelie.
Sie brachte kürzlich ein Kochbuch heraus und beschreibt viele schöne Rezepte.