Mr. Minsch

Den Zusammenhang der Berliner Stadtteile Schöneberg/Kreuzberg/Tempelhof begann ich für mich  vor 2 – 3 Jahren neu zu erschliessen, denn eigentlich bin ich ja im Herzen eine Schönebergerin. Zum einen lag das an der Schliessung des Flughafen Tempelhof, wodurch in dieser Gegend von Berlin plötzlich mehr Freiraum entstand, die Stadt zu erkunden, zum anderen an der Neugestaltung des Bahnhofs Südkreuz und Umgebung. An der Grenze von Schöneberg zu Kreuzberg liegen die berühmten „Yorckbrücken“ und hier wird sichtbar, welche großen Verkehrsadern der Stadt hier existierten. Und unweit dieser Brücken in der Yorckstr. 15 /Ecke Hornstr. ganz in der Nähe vom Gleisdreieckpark liegt Mr. Minsch das ultimative Tortencafé, von dem ich schon vor längerer Zeit etwas gelesen hatte.

Das Cafè ist wohl eine ehemalige Bäckerei und dort werden sehr leckere Kuchen und Torten fabriziert: Wir nahmen Käse-Kirschtorte und Aprikosen-Schmandkuchen. Alles sehr sehr lecker und frisch. Die Bedienung war an diesem Tag nicht so auf Zack, aber wir wollen mal nicht so empfindlich sein. Der Kuchen wurde jedenfalls gut verpackt und überstand sogar noch die Tour am Fahrradlenker nach Hause.

Das Café ist täglich von 12.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.

 

 

Bunzlau-Schale II

In der Breite Str. 21 in Berlin-Schmargendorf gibt es seit Kurzem „Landhaus-Keramik“ mit Bunzlau-Sachen von Heise und oft auch Sonderangebote. Klar, dass ich da kürzlich schwach wurde:

 

Ich finde, dass die blauen Dekore auch zu mediterranen Speisen mit Oliven & Co. und zum Sommer  sehr gut passen.

Miet ein Fach Berlin

Aus Amerika kommen bekanntlich oft neue Trends. In Berlin gibt es jetzt in manchen Vierteln kleine Läden in denen man für geringes Geld (6,00 bis 8,00 € proWoche?! am besten mal nachfragen) ein „Fach“ mieten kann, in dem man z. B. selbstgemachte Sachen oder Dinge, die noch schön sind, zum Verkauf anbieten kann.  In der Charlottenburger Leonhardtstr. 10 neben dem „La Piadina“ ist seit ein paar Wochen so ein Laden.  Hier stellen Designer, Künstler und Kunsthandwerker ihre Sachen zum Verkauf. Ich erstand dort diese niedliche bestickte Tasche. Der Erlös kommt einem palästinensischem Frauenhausprojekt zugute. Wie mir die Inhaberin des Geschäfts Von Fach zu Fach sagte, sind diese Taschen derzeit sehr gefragt.

Ferzelo mediterrano

In der Charlottenburger Danckelmannstr.50 gibt es eine kleine Salumeria „Ferzelo mediterrano“. Zugegeben – ich bin schon länger um diesen Laden herumgeschlichen. Doch solange es „Salumeria via Cesare“ mein Stammlokal am Kaiserdamm gab, (deren Inhaber jetzt ein Lokal „Ristoro Padre Pio“ in der Bergstr. 62 in Berlin-Steglitz haben), hatte ich immer Gewissensbisse dort einzukehren. Letzten Freitag war es dann soweit:

Ferzelo mediterrano ist eine kleine Salumeria mit den typischen kleinen mit rot-weiß-karierten Tischdecken eingedeckten Tischen; es gibt eine schöne Vitrine mit Anti-Pasti, Pasteten, Oliven und den vielen kulinarischen Kleinigkeiten, die das südliche Leben ausmachen.  In den Regalen werden allerhand italienische Lebensmittel angeboten. Mittagessen kann man dort  auch; es gibt kleine Nudelgerichte, Salat, Gnocchi und noch Vieles mehr, sieht sehr lecker aus und steht mittags draußen auf einer Tafel.  Ich nahm ein sehr leckeres Ciabatta mit Fenchel-Salami und einen Cappuccio. Die Weinauswahl stammt auch aus Spanien. Ich nahm einen weißen Rioja Covila, der mir später zum erst

en Spargel sehr gut schmeckte. Mir gefällt  dieser Laden  – Salami gibt es auch außer Haus – dort schaue  ich gern noch mal vorbei. Geöffnet ist er wochentags von 09.00 bis 20.00 Uhr und samstags bis 16.00 Uhr.

Salumeria-Atmosphäre

Stoffetage Berlin-Spandau

Gestern war Eröffnung in der Stoffetage in Spandau am Grünhofer Weg 8 und trotz des kalten Wetters habe ich mich auf mein Rad geschwungen und bin hingefahren. Zur Stoffetage findet man, wenn man den Brunsbütteler Damm an den Spandau Arcaden vorbeifährt auf der rechten Seite des Grünhofer Weges in einer ehemaligen Backfabrik.  Die Räume dort sind  groß und es gibt wieder schöne Baumwoll- und Seidenstoffe und diverses Nähzubehör. Ich habe sogar ein paar Fotos gemacht.

Die Inhaberin plant in den Räumen im Obergeschoß eine Kreativ- und Nähschule einzurichten und sucht noch Leute die Interesse haben mitzumachen.

Mana hand made

Am letzten Wochende war es wieder so weit: Hin zur Trendmafia in die ehemalige Karl-Marx-Buchhandlung. Sehr interessanter Ort und durch die holzgetäfelten Wände wirkte alles sehr persönlich.

Dort trafen wir wieder bekannte Gesichter. Zu unserer großen Freude war diese nette Japanerin da, die uns immer so lieb grüßt. Sie näht wunderhübsche kleine bunte Etuis für Handys,  i-Pads und Kosmetik mit ihrem kleinen Logo …..eben typisch japanisch. Bei einem früheren Besuch erstanden wir ein sehr originelles T-Shirt. Auch diesmal wurden wir schwach….

ein Etui für meine violette Fuji-Kamera. Sicher könnte ich das auch selber machen, doch ich weiß, wie viel Arbeit gerade diese kleinen Sachen machen. Und ich mag Mana handmade

Bunzlau-Schale

Auf meinen Streifzügen durch Berlin gerate ich ab und zu auch an den Hohenzollerndamm und dort genauer gesagt am U-Bahnhof Hohenzollernplatz gibt es diesen wunderbaren Bunzlau-Keramikladen Rudolf Heise. Vor einiger Zeit habe ich dort einen kleinen Milchkrug gekauft, der mir sehr gefällt. Dieses Mal war es eine wunderschöne Schale, die man für Obst, aber auch zum Backen und für Aufläufe nehmen kann. Dann aber nur in den kalten Ofen stellen und anheizen. Es gibt sie noch die guten Dinge, man muss nur danach suchen….. und sie finden.