Miete ein Fach in Berlin-Charlottenburg

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Auch in Charlottenburg wechseln die Standorte der Geschäfte von Zeit zu Zeit. Bei meinem Bericht über Wollfundus/Wollschlößchen hatte ich ja kürzlich erwähnt, dass vorher hier „Miete ein Fach“ ansässig war. Und wo sind die jetzt hingelangt? In die Kantstraße 84 schräg gegenüber vom Amtsgericht Charlottenburg.

Das Konzept ist wohl gleich geblieben, es gibt Altes, Neues und Selbstgemachtes. In den neuen freundlich gestalteten Räumen ist sogar ein kleines gemütliches Café mit untergebracht und so kann man hier auch leckeren selbst gemachten Kuchen, heiße Schokolade, Latte macchiato und Capuccino genießen.

Ich entschied mich für ein leckeres kleines Schokoladentörtchen und einen Cappuccino.

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Die Inhaberin bäckt selbst und strickt auch schöne Sachen. Hier findet man sicher Gesprächsstoff mit Gleichgesinnten. Sehr erfreulich, dass es an der sonst so quirligen Kantstraße so einen schönen Ort gibt.

Also um es kurz zu machen: Das Stöbern lohnt sich.

Nachtrag im Mai 2016. Das Miet ein Fach  wurde geschlossen. In den Räumen befindet sich jetzt ein italienisches Lokal mit Pasta, Eis und Feinkost. Ich werde bald berichten.

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Bernhardt’s Bäckerei in Charlottenburg

Ich bin sicher, dass ich an diesem Laden in der Knobelsdorffstr. 39 schon öfter vorbeigelaufen bin. Es ist nur eine kleine Bäckerei. Doch neulich als ich mich in der Leonhardtstr. im Second Hand-Laden Verdus mit der Inhaberin  in ein Gespräch über Dies und Jenes verwickelte, kam die Sprache ausgerechnet auf Bernhardt’sBäckerei, dass alles hier so lecker schmeckt und an die eigene Kindheit erinnert und es nur noch wenige solcher Handwerksbetriebe gibt. Also wurde meine Neugierde geweckt:

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Und ich muß sagen, in dem Laden sieht alles sehr lecker aus und der Aprikosen-Plunder schmeckte prima.

Vielleicht probiere ich sonntags mal hier die Brötchen.

Übrigens gibt es dort auch den Tee von der Teekampagne.

Am Wochenende habe ich es ausprobiert und Brötchen geholt. Zu meiner großen Überraschung war in dem kleinen Laden schon richtig Andrang und ich traf  sogar eine alte Bekannte. Berlin ist eben ein Dorf.

Und die Brötchen:…unglaublich lecker!

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Café Kredenz Berlin-Charlottenburg

Als ich kürzlich mal wieder auf der Kantstraße unterwegs war, wollte ich mir unbedingt mal das Café Kredenz näher anschauen. Dies war mir von Bekannten empfohlen und ans Herz gelegt worden. Es liegt  schräg gegenüber vom Amtsgericht Charlottenburg neben dem alten Gebäude, in dem früher mal das Grundbuchamt untergebracht war (im Hof befindet sich das berüchtigte ehemalige Frauengefängnis aus der NS-Zeit!).  Szenen vom „Vorleser“ mit Kate Winslet wurden hier gedreht.

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Im Café Kredenz herrscht eine wunderschöne Wohnzimmer-Atmosphäre durch die Dekoration mit  handgearbeiteten Spitzen und alten Bildern an den Wänden. Das Mobiliar verströmt eine Heimeligket wie bei Oma und auch das Geschirr und die silbernen Kaffelöffel erinnern mich an zuhause. Es gibt sehr leckere Torten, guten Kaffee und Cappuccino, auch Eisschokolade.

Hier schaue ich gern wieder vorbei und die Kantstraße scheint sich gerade im Bereich des Amtsgerichts neu zu entwickeln.

 

Café Villa Kunterbunt

Auf der Berliner Ringbahn gibt es ja zur Zeit ab dem Bahnhof Bundesplatz Schienenersatzverkehr in Richtung Südkreuz und zurück. Das kann ganz schön lästig sein, besonders wenn man es nicht bedacht hat und in Eile ist, um jemanden rechtzeitig am Bahnhof abzuholen. Doch die Busse der BVG sind erstaunlich zahlreich und die schöne Seite davon ist, dass man plötzlich in ganz andere Gegenden der Stadt gekarrt wird, die man sonst gar nicht zu sehen bekommt. Und manches ist dort, wo man es nicht erwartet.

So entdeckten wir auf der Rückfahrt am Bahnhof Bundesplatz das neue Eiscafé „Villa Kunterbunt“. Hier entspannen in ihren Pausen die gestressten Fahrer der BVG!

Wir stellten also rasch unsere Koffer und Taschen ab und taten es ihnen nach. Das Eis schmeckt prima, schöne Sorten und das Café ist auch innen eine Augenweide und die Inhaberin versicherte, dass dort alles selbst gemacht wird. Wir werden den Schienenersatzverkehr der BVG sicher noch öfter nutzen.

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Es gibt dort auch andere Kleinigkeiten zu essen, die probieren wir ein anderes Mal, jetzt ist ja zum Glück noch summertime.

Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim

Die Villa Oppenheim in der Schloßstr.55 in Berlin-Charlottenburg/Ecke Otto-Grüneberg-Weg ist ja vor etwa 2 Jahren komplett renoviert worden und beherbergt jetzt das Heimatmuseum Charlottenburg. Am letzten Sonntag war ich dort zu einem Vortrag über die Geschichte des ältesten Hauses von Charlottenburg (Schustehrusstr. 13) von Dorothea Zöbl, die das interessante Buch „Wo der König Bürgermeister war“ (Gebr.Mann Verlag)  geschrieben hat.

Zu meiner großen Überraschung sah ich, dass jetzt in der Villa Oppenheim ein sehr schönes Café mit Gartenlokal eröffnet hat: Frau Bäckerin, die schon ein Café in Berlin-Schöneberg unterhält und ich war sehr angetan von der schönen grünen Atmosphäre im Museumsgarten. Einfach ein schöner Ort zum Verweilen.

Hier ein paar Fotos:

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Geöffnet ist dort von 9.00 bis 19.00 Uhr und es gibt sowohl Café-als auch Frühstücksangebote und mittags kleine Snacks und Suppen. Der Kaffee ist übrigens von Mokambo, eine meiner Lieblingsmarken.

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Sing Blackbird in Berlin-Neukölln

Immer wieder stelle ich fest: Die besten Sachen findet man, wenn man eigentlich gar nicht danach sucht.

Und insofern hat diesmal ein „Vogel“ für mich gesungen, und zwar Sing blackbird

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Schon vor einem Jahr geriet ich mehr zufällig in die Sanderstr. in Berlin-Neukölln und sah dort

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Wahrscheinlich bin ich damals einfach nur daran vorbeigelaufen. Doch diesmal stand eine junge Frau davor  mit der ich mich in ein Gespräch über im Schaufenster ausgestellte silberfarbene Schuhe von Jil Sander verwickelte. Wir beschlossen dann, den Laden gemeinsam zu betreten.  Die Schuhe waren dann doch ziemlich teuer und wir verabschiedeten uns. Doch mein Blick blieb an einer kleinen gestreiften Jacke hängen. Sie wirkte auf dem Bügel recht klein, doch als ich sie anprobierte, paßte sie perfekt.

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Leider fehlte an einer Seite eine innen angenähte Manschette. Die Verkäuferin bedauerte dies sehr, versprach aber mich anzurufen, wenn sie noch angefunden wird.

Übrigens der selbstgebackene Kuchen in diesem Laden-Café sah sehr lecker aus. Hier schaue ich bestimmt noch mal vorbei.

Cantuccini selbstgemacht

Angesichts des neuerlichen starken Schneefalls ist einem ja nun doch nicht nach Eis…eher nach Weihnachtskeks und deshalb gab ich heute gleich nach dem sonntäglichen Aufwachen einem Gelüst nach: Ich machte Cantuccini und sollte es nun doch noch Frühling werden, so halten sie sich ja in einer hübschen Blechdose auch eine Weile.

Also:

Knetteig bereiten: 250 g. Weizenmehl, 1 Teel. Backpulver, 100 g Zucker, Vanillezucker (echter oder 1 Päckchen!), 1/2 Fläschchen Bittermandel-Backaroma, Prise Salz, 2 Eier, 100 g. kalte Butter, 200 g Mandeln (grob gehackt).

Den Teig mit dem Handrührer mit dem Knethaken gründlich verkneten. Dann a
uf eine Tischplatte häufen, noch mal sachte verkneten und daraus ca. 4 längliche Rollen formen. Diese mit einem Messer von oben etwas platt drücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und kurz in den Kühlschrank stellen. Unterdessen den Ofen auf ca. 200 Grad anheizen. Backblech in den Ofen schieben und die Rollen ca. 15 Minuten backen, bis die Oberfläche der Rollen etwas gebräunt ist. Dann rausnehmen, ca.10 Minuten kurz abkühlen lassen und die Rollen mit einem Sägemesser mit geriffelter Klinge schräg in kleine Scheibchen schneiden. Diese flach auf dem Backblech anordnen und das Ganze noch mal kurz 5 – 10 Minuten in den Ofen schieben, eventuell mit Umluft, damit die Scheibchen gebräunt und knusprig werden…wie Zwieback! Das ist das ganze Geheimnis der Cantuccini.

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Heute ist schon wieder so ein Mistwetter und ich wollte cantuccini backen und hatte die Zutaten bis auf die Mandeln schon in der backschüssel, doch so ein Pech…keine Mandeln im Vorrat, da nahm ich einfach die gleiche Menge Haselnüsse geht auch… Nachzulesen bei Lagusterina

Lancelot Kafferösterei und Café in Berlin-Wilmersdorf

Immer auf der Suche nach einem guten Kaffee geriet ich kürzlich in eine ganz andere Richtung. Schmargendorf gilt ja nicht gerade als trendige Ecke und wirkt etwas bieder. Doch auch dort sind „Perlen“ vorhanden. In der Hundekehlestr.38   /Ecke Warnemünder Str. 29 (Kreuzung Breite Straße) befindet sich das kleineDSCF0885

Café Lancelot, ein sehr hübsch eingerichtetes kleines Café. Die Inhaberin röstet den Kaffee selbst und es gibt  eine Auswahl Bohnen zum Verkauf – gemahlen und ungemahlen. Auf den Tüten wird eine kleine Gebrauchsanweisung angegegeben, für welche Zubereitungsart sich die Bohnen eignen – sehr sympathisch.Der Kuchen wird selbst gebacken (ich probierte Käsekuchen) und ich stelle fest, dass ich wieder einen kleinen Ort zum Entspannen gefunden habe:

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Im Frühjahr kann man auch nett draußen sitzen, doch das ist noch eine kleine Weile hin. Die Ecke ist übrigens „gefährlich“, denn gleich nebenan in der Warnemünder Str.29 gibt es auch noch ein Geschäft für Wolle: „Holz-Wolle“ – doch darüber bald mehr.

Nachsatz: Die Kaffeerösterei Lancelot ist im August 2014 umgezogen nach Berlin-Wilmersdorf, Sigmaringer Str. 30. Dort gibt es weiter die guten Kaffeeangebote. Vorbeischauen lohnt sich. Es ist wieder ein ganz anderer Kiez in Berlin. Die Räume Ecke Warnemünder Straße stehen – für mich unveständlich – seitdem leer!

Café Sweet´s in Berlin-Charlottenburg

Mitten im Herzen von Charlottenburg in der Nähe vom Karl-August-Platz und Markt in der Weimarer Str. 35 gibt es ein niedliches kleines Café an dem ich neulich unverhofft mit dem Fahrrad vorbeigesaust bin: Café Sweets. Zu schade zum Vorbeisausen.

Heute habe ich mal reingeschaut und fand dort neben der wunderbar anheimelnden Innenausstattung im Landhaus-Stil eine sehr schöne Auswahl an selbstgebackenem Kuchen und Torten, sehr guten Kaffee. Die Inhaberin bäckt selbst und das schmeckt man auch. Ich probierte Käsekuchen und dazu gab es heißes Pflaumenkompott und alles war sehr schön angerichtet und lecker. Man merkt, dass das alles mit sehr viel Liebe gemacht ist. So konnte ich mir diesen eher tristen Novembertag doch noch versüßen. Die Kuchen gibt es übrigens auch außer Haus und jetzt vor Weihnachten werden auch leckere Plätzchen angeboten.

Geöffnet ist das Café Sweet’s von Mittwoch bis Sonntag, am besten mal Vorbeischauen.

P. S.

Als ich Mitte August 2014 dort vorbeiradelte, sah ich, dass wohl die Inhaberin gewechselt hat. Das Café heisst jetzt „Café Wohntraum“. Über das neue Angebot kann ich aber noch nichts sagen. Werde bald dort mal vorbeischauen.

30.08.2014 schurrmurr

Tide Café Hamburg Ottensen

Bei meinem Trip nach Hamburg war ich natürlich wieder auf der Suche nach originellen Cafés und in Hamburg Ottensen fand ich ein ganz hübsches, das aussah wie ein alter Milchladen mit einem blau-weiß gefliesten Fußboden, alten Küchentischen. Hier wird neben Café und Kuchen auch noch Treibgut vom Meer und von der Elbe angeboten.  Jeder der mal am Strand war, weiß, was für sonderbare Hölzer, geschliffenes Glas und andere schöne Sachen  angeschwemmt werden und wieder zum Vorschein kommen. Jetzt können sie wieder als originelle Deko oder Baumaterial verwendet werden.

Eine ganz alte Nähmaschine war auch zu sehen. Überhaupt war hier auch ein bißchen Werkstatt-Atmosphäre. Und alles lud zum Verweilen ein.

Das Café war  zum Wohlfühlen. Café und Kuchen schmeckten, was will ich meer.

Tide