Zuschneiden perfekt v. Yoshiko Mizuno

Nun ist es ja ein paar Jahre her, dass ich wieder mit dem Nähen angefangen habe und unterdessen habe ich so einige Nähbücher, die mir geholfen haben, meine Nähkenntnisse zu erweitern und zu verbessern. Aber im Grunde werde ich damit wohl nie fertig. Es gibt immer wieder interessante Neuerscheinungen und gerade von den Japanern können wir viel lernen! Kürzlich erhielt ich vom Stiebner-Verlag als Rezensionsexemplar: “Zuschneiden perfekt – Vom Schnittmuster zum Zuschnitt von Yoshiko Mizuno”.

Zuschneiden perfekt

In dem Buch wird einem vor Augen geführt, wie sehr es beim Nähen und insbesondere beim Erstellen des Schnitts, Anbringung der Nahtzugaben und dem Zuschneiden des Stoffes auf Exaktheit ankommt. Das Buch zeigt aber zum Glück verschiedene Methoden auf, die einem helfen so manche Fehler zu vermeiden. So erfährt man über das Nähen immer etwas, das man noch nicht wusste.

Gezeigt wird auch, wie man Schnitte auf eigene Bedürfnisse abändern kann.

Hierbei werden auch die Werkzeuge und ihre Handhabung erklärt, die man zum guten Nähen braucht: Verschiedene Lineale, Markierstifte, Schnittmusterpapier etc.

Das Buch ist sehr gut gestaltet, hat ein schlankes Format und die Zeichnungen und Fotos sind anschaulich und somit ist es ein Gewinn für meine kleine Nähbibliothek.

Beim Nähen meines neuen blauen Etuikleids hat es mir schon gute Dienste beim Anpassen der Nahtzugaben geleistet.

Schnittmusterpapier von Flariet

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Da ich zur Zeit wieder mehr nähe, und neue Schnitte abändern und ausprobieren will,komme ich manchmal mit den Packpapierbögen, die normalerweise so erhältlich sind, nicht mehr hin. Meistens ist mir Packpapier auch zu steif.  Also recherchierte ich ein wenig im Internet und fand zu meinem großen Glück das Schnittmusterpapier von Flariet (Schoellershammer) in München. Es ist in einer 10 m Rolle erhältlich, pergamentartig durchsichtig und lässt sich super beschriften, umfalten, markieren und bekleben. Auch die Schnitte lassen sich damit sehr gut kopieren. Es ist wegen der Versandkosten nicht ganz billig, doch ich finde, dass sich die Anschaffung lohnt. Es ist ein Papier mit vielen guten Eigenschaften für diesen Zweck. Vielleicht kann man sich ja auch mit einer anderen Näherin mal zusammentun und gleich mehr bestellen.

Sing Blackbird in Berlin-Neukölln

Immer wieder stelle ich fest: Die besten Sachen findet man, wenn man eigentlich gar nicht danach sucht.

Und insofern hat diesmal ein “Vogel” für mich gesungen, und zwar Sing blackbird

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Schon vor einem Jahr geriet ich mehr zufällig in die Sanderstr. in Berlin-Neukölln und sah dort

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Wahrscheinlich bin ich damals einfach nur daran vorbeigelaufen. Doch diesmal stand eine junge Frau davor  mit der ich mich in ein Gespräch über im Schaufenster ausgestellte silberfarbene Schuhe von Jil Sander verwickelte. Wir beschlossen dann, den Laden gemeinsam zu betreten.  Die Schuhe waren dann doch ziemlich teuer und wir verabschiedeten uns. Doch mein Blick blieb an einer kleinen gestreiften Jacke hängen. Sie wirkte auf dem Bügel recht klein, doch als ich sie anprobierte, paßte sie perfekt.

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Leider fehlte an einer Seite eine innen angenähte Manschette. Die Verkäuferin bedauerte dies sehr, versprach aber mich anzurufen, wenn sie noch angefunden wird.

Übrigens der selbstgebackene Kuchen in diesem Laden-Café sah sehr lecker aus. Hier schaue ich bestimmt noch mal vorbei.

Stoffe-Berger Berlin

Von einer früheren Nachbarin, die ich heute nur gelegentlich beim morgendlichen Radfahren treffe, hatte ich von der Firma Stoffe-Berger an der  legendären Potsdamer Straße in Berlin-Tiergarten gehört. Dort soll es eine große Auswahl an Stoffen geben. An einem regnerischen Sonnabend machte ich mich per Rad auf den Weg und fuhr teilweise am Landwehrkanal lang, eine schöne Strecke. Ich brauchte so etwa eine Dreiviertelstunde.

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In der Potsdamer Str. 68 ist also diese sagenhafte Etage. Und ich muß sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Bei meiner Suche nach einem blauen Stoff für ein Etui-Kleid wurde ich fündig. Es ist ein wunderschöner blauer Wollstoff, gar nicht so teuer. Die  nette Verkäuferin half mir noch bei der Auswahl für den Futterstoff. Zum Abschied machte ich noch ein paar Fotos:

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Hier noch die genauen Informationen und Öffnungszeiten:

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Ein paar Häuser weiter auf der anderen Straßenseite befindet sich übrigens die “Joseph Roth Diele”, ein altes Berliner Traditionslokal. Hier ging früher der Schriftsteller Joseph Roth ein und aus. Das werde ich mir beim nächsten Besuch auf der Potsdamer Straße anschauen.

Eiscafé Monheim in Berlin-Wilmersdorf

Immer wieder hatte ich davon gehört, dass es in Wilmersdorf so ein besonders gutes Eiscafé geben soll. Da am Sonntag schön die Sonne schien machte ich mich per Rad einfach auf die Suche. Ich überquerte unter anderem den Kurfürstendamm und schlängelte mich dann durch stille Seitenstraßen Wilmersdorfs: Eisenzahnstr., Paderborner Str., Düsseldorfer Str., Nassauische Str., Wilhelmsaue bis zur Blissestraße. Unterwegs dahin fragte ich noch einige Passanten, da ich ja nur die grobe Richtung kannte. In der Blissestr. 12 gibt es dann tatsächlich das Eiscafé Monheim, kleiner als ich dachte…doch das Eis ist sagenhaft lecker und die Kugeln sind nicht klein und man schmeckt die guten Zutaten.

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Viet`s in Berlin

In der Wilmersdorfer Str. 106 in Berlin-Charlottenburg gibt es schon seit ein paar Jahren ein kleines vietnamesisches Bistro “Viet`s”, das immer gut besucht ist. Ich kenne es, weil sich gleich daneben der gut sortierte Kurzwarenladen Espe befindet.

Vor ein paar Wochen – beim letzten Schneefall  – entdeckte ich am Hohenzollerndamm /Nähe S-Bahnhof Hohenzollerndamm am neu angebrachten Schriftzug, das es jetzt einen größeren Ableger dieses Lokals gibt. Vorher befand sich dort ein unscheinbares jugoslawisches Lokal und jetzt ist der Laden sehr schön renoviert und es gibt dort leckere  asiatische Gerichte und Suppen. Wenn ich dran vorbeifahre ist es meistens gut besucht und wird von den Büroleuten aus der Nachbarschaft offenbar gut angenommen.In dieser Gegend gibt es nicht soviel Auswahl an Lokalen.

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Auf meinem Foto ist tatsächlich Schnee zu sehen… und so lange ist das doch gar nicht her!

Doch jetzt kann man dort vielleicht sogar schon draußen sitzen und es ist mehr Platz als in der Wilmersdorfer Straße.

Und tatsächlich: Ein paar Wochen später sieht es dort schon viel heller und grüner aus:

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