Carmen-Bluse Burda-Style

Nach dem Schnitt aus Burda-Style Nr. 6/2011 – Nr. 124 A bzw.B hatte ich letztes Jahr schon Blusen genäht, u.a .eine in cremeweißer dünner Baumwolle und eine in einem bunten 60-iger-Jahre Seidenstoff vom Maybachmarkt. Der Schnitt gefällt mir, nur dass ich noch nicht so geübt bin, den Halsausschnitt und die Ärmelbündchen mittels zwei Heftfäden “einzureihen”. Gute Gelegenheit, dass noch einmal zu üben.

Mein Blusenstoff ist diesmal von “Idee”, Berlin, Passauer Straße, neben dem KaDeWe-Parkhaus: blau/weiß mit einem kleinen Kullermuster., ein Reststück von ca. 150 Breite, 140 lang. Ich finde, das sieht frisch aus und passt gut zum Sommer.

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Ich nähte den Schnitt in Größe 42 und fertigte die Seitennähte abweichend von der Anleitung mit einer französischen Naht, dann brauche ich die nicht zu versäubern, dass macht sich ganz gut. Nach dem Einreihen von Halsausschnitt und Ärmelbündchen wird die Nahtzugabe jeweils mit einem kleinen Zickzackstich versäubert und der Überstand mit einer scharfen Schere abgeschnitten. Da der Stoff etwas Stabilität hat, ging das Einreihen mit einem Heftfaden diesmal ganz gut, musste nur einmal am Halsausschnitt wieder auftrennen, weil ich etwas schief angenäht hatte. Doch es liess sich alles gut korrigieren.

Das Schnitteil für  die Ärmel hatte ich um zwei Zentimeter proportional gekürzt, weil mir bei der weißen Bluse, die Ärmel zu lang erschienen. Der Ärmel ist ein Raglanärmel und das gefällt mir an der Bluse, dass der sich gut nähen lässt.

Wem der Halsausschnit zu “halsfern” ist kann ja ein unifarbenes Tuch zu der Bluse tragen.

 

Café Selmani in Charlottenburg

Am Ostersamstag auf der Wilmersdorfer Straße einzukaufen ist ja reineweg die Hölle! Noch dazu , wenn der Himmel plötzlich strahlend blau ist und alle Welt zum Karl-August-Markt pilgert zu frischem Spargel und Erdbeeren. Da bin ich froh, dass ich nach dem Einkauf bei Nazar Market (wegen der Kalbsschnitzel!) bald beidrehen kann, um zu einem ruhigeren Ort zu gelangen…schnell über die Bismarckstraße, Fritschestaße, Zillestraße…Knobelsdorffstraße zum Café Selmani!

Das liegt am Kläre-Bloch-Platz/Ecke Nehringstraße im ruhigen Charlottenburger Kiez und da gibt es diese leckeren Kuchen, Rüblicake und Torte, Mürbeteigröllchen, Apfelstrudel und guten Cappuccino von SantÀngelo. Das tolle ist: Dieses Café hat WLAN und draußen sitzen oft nette Herren mit ihren Laptops, die sich aber gern von ihremTun ablenken lassen, um ein Schwätzchen zu halten.

Das Café liegt zudem sehr sonnig, so dass ich auch im zeitigen Frühling hier schon gern verweile. Einfach ein Platz zum Entspannen.

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Creplala in Berlin-Charlottenburg

An der Kantstraße bei der Bushaltestelle vor dem Amtsgerichtsplatz gibt es schon lange ein dubioses rotes Hexen-Häuschen und man weiß nicht recht ob es mal ein Kiosk war. Vor einiger Zeit befand sich darin ein kleines Bistro, ich glaube der Inhaber war ein Tunesier und es gab Couscous. Immer wollte ich da mal rein, habe es aber aus unerfindlichen Gründen nie geschafft. Einige Zeit über den Winter wirkte das Häuschen sehr verlassen und nun im Frühling, welch ein Wunder ist es wieder hübsch hergerichtet und renoviert worden. Es gibt dort jetzt Creplala seit zwei Wochen,  ein kleines niedliches Café für Crèpes und Galettes (süss und pikant) und drinnen sogar einen Bullerofen…echt gemütlich.

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Nach hintenraus laden schöne grüne Gartenstühle im Berliner Stil zumVerweilen ein und man blickt  auf den Amtsgerichtsplatz…einige Tulpen blühen dank der Mühe der neuen Inhaberin des Lokals auch schon.

Auf meine Frage, was denn früher mal in dem Häuschen war, bekam ich folgende Antwort: Eine Berliner Bedüfnisanstalt von 1905!

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Die Crépes habe ich schon probiert:

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Lecker!

Kleid nach Yoshiko Tsukiori

Vor kurzem hatte ich ja über das Buch von Yoshiko Tsukiori berichtet und nach deren Anleitung mit dem Nähen des Kleides von Seite 80 angefangen.

In dem Buch ist sogar der Gebrauch eines “Schrägbandformers” erklärt. Davon hatte ich noch nie gehört, flitzte kurz darauf zu Karstadt am Hermannplatz und kaufte so einen von Prym, den es wohl in verschiedenen Breiten gibt.. Nun ja dieser war etwas zu breit für Schrägbänder von 20 mm, so dass ich von der Anleitung abweichen musste und die Ärmeleinfassungen eben etwas breiter auf 24 mm fertigte. Doch immerhin ist dieser Schrägbandformer  für selbstgemachte Schrägbänder schon eine große Hilfe.

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Die Anleitung habe ich so verstanden, dass man die Schrägbänder  auf die linke Stoffseite näht und dann auf die rechte Seite wendet und dann festnäht..das kannte ich so auch noch nicht…

Beim Nähen bin ich oft ungeduldig und muss öfter reumütig trennen, was hier auch der Fall war: Ein schmaleres Schrägband hatte ich an der einen Ärmeleinfassung bereits angenäht, doch verschieden wollte ich sie ja nicht machen…ts ts wie sieht das denn aus.

Nachdem ich das Oberteil nach der Anleitung fertig hatte, kam mir die Idee, dass eine weiße Paspel ganz schön aussehen würde und nach der Beschreibung von Nahtzugabe  (Nähgeheimnisse) war das auch nicht schwierig zu bewerkstelligen.

Ich finde in einem Kleid auch Taschen ganz schön und da ich genügend Stoff hatte nähte ich in die rechte Seitennaht eine rein in Form eines Taschenbeutels und finde, dass das dieses Kleid sehr aufpeppt.

Jetzt fehlt eigentlich nicht mehr viel: Seitennähte versäubern, Kleid anprobieren und säumen.

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Den Baumwoll-Stoff fand ich übrigens bei Stoffe-Berger in derPotsdamer Str.und er ist tatsächlich aus Japan.

Japanisch schneidern mit Yoshiko Tsukiori

Das Frühjahr ist ja die Zeit der Neuerscheinungen und so erhielt ich vom StiebnerVerlag als Rezensionsexemplar:

Japanisches Modedesign zum Selbernähen” Kleider, Tops und Hosen der japanischen Designerin Yoshiko Tsukiori.

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Yoshiko Tsukiori ist Absolventin des Joshi Bijutsu College und in Japan wohl sehr bekannt. Sie hat auch eine Zeitlang bei Apparel gearbeitet und Kleidung entworfen.

Das Buch ist sehr handlich gestaltet und enthält vorne  ansprechende Fotos von den Modellen – kleine Kleider, blusige Oberteile und pfiffige Hosen und sogar ein Mantel, die im hinteren Teil mit ausführlichen und wie ich finde übersichtlichen Nähanleitungen beschrieben sind. Bei den Fotos ist auch gleich mit angegeben, zu welchem Buchstaben auf dem Schnittbogen das Modell gehört. Im Anleitungsteil sind zum einen auf Schwarzweiß-Fotos auch Tipps und Kniffe der Grundlagen für das Nähen, z.B. das Einfassen mit Schrägband….. und mit schematischen Zeichnungen die Nähschritte für die Projekte genauer dargestellt.

Interessant finde ich, dass auf verschiedene Formen, z. B.bei Ärmeln eingegangen wird.

Es ist wunderbar, dass diesem Buch zwei Schnittmusterbögen in japanischen Größen für die Modelle beigegeben sind, wobei diese sich wohl eher für kleine und zierliche Größen (160 cm Körpergröße) eignen. Da muss man eben mal im Internet schauen, welche Größe einem entspricht. Doch wer sich mit dem Erstellen von Schnittmusterbögen befasst hat, wird auch hier einen Weg finden, die Schnitte auf die eigene Figur anzupassen.

Mir hat gleich das Kleid auf Seite 32 gefallen und ich bin schon dabei, den Schnitt auszuarbeiten und fand hierfür sogar einen japanischen Stoff mit Blumendruck.

Hier sieht man schon das angefangene Oberteil:

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Das Buch ist auf sehr schönem Papier gedruckt, hat ein handliches Format und für die Nähpausen ist noch ein Rezept für leckere Muffins enthalten.

Das Buch kostet 19,90 €.

 

 

 

 

F. Viet Vietnamese cuisine in Charlottenburg

Am Kaiserdamm 25 direkt an der Kreuzung zur Königin-Elisabeth-Straße gab es vor einiger Zeit noch einen Obst- und Gemüseladen und dann leider eine Baustelle, die das Geschäft wohl sehr beeinträchtigt hat. Jedenfalls war es dann länger geschlossen und wurde nun zu einem vietnamesischen Restaurant umgebaut und jetzt eröffnet. Keine schlechte Idee: Gegenüber ist der Neubau von BMW  und der Busbahnhof ist auch nicht weit. In dieser Gegend hat so ein Lokal gefehlt, nachdem das Aina in der Stülpnagelstraße ja schon lange geschlossen ist.

 

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Es gibt kleine Gerichte zu erschwinglichen Preisen, dazu exotische Drinks und freundlichen schnellen Service.

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Das Lokal ist innen modern eingerichtet und bei gutem Wetter kann man auch draußen sitzen.

The Village Coffee – Feinkost

Kürzlich bekam ich von charmant eine Empfehlung für:

 

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Die Sophie-Charlotten-Straße zwischen Kaiserdamm und Knobelsdorffstr. ist sonst eher nicht so ein Bereich, wo ich viel langkomme. Deswegen ist mir dieses Café wohl bisher entgangen. So ist das eben…gut Ding will Weile haben.

Doch nun wurde ich angenehm überrascht. Dieses Bistro/Café könnte es so wohl auch in New York geben und ich muß nun nicht mehr unbedingt in die Bergmannstr. zu “Barcomi’s”. Es gibt selbstgemachte Kuchen, u. a. den berühmten “New York-Cheese-Cake” und Carrot-Cake, alles sehr lecker und der Cappuccino, eine italienische Marke, dazu schmeckt . Auf einem kleinen Tischchen liegen Zeitungen aus und man hat WLAN-Anschluß.

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Daneben werden auch kleine Gerichte und belegte Sandwiches angeboten und man kann dort sogar den Auftrag für einen mit Leckereien gefüllten Picknickkorb erteilen. Denn der Lietzensee ist ja gleich um die Ecke.

Hier schaue ich gern wieder vorbei und probiere nächstens “die kleinen Gerichte”.