Café Blena in Berlin-Charlottenburg

Neulich entdeckte ich beim abendlichen Radfahren auf der “Pestalozziroute”
(Ich nenne das gern so), dass es in Höhe Karl-August-Platz ein neues Café gibt: Café Blena…..und es ist nicht nur ein Café, sondern ein wunderbarer Ort. Frau/Mann könnte sich da glatt zum Schnökern und Handarbeiten treffen. Außer Café und Kuchen gibt es kleine Pasteten und viele Leckereien.
Schöne Geschenkartikel sind auch zu erwerben.

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Dinkelbrötchen zum Frühstück

Gerade bei kaltem Wetter habe ich bekanntlich keine Lust zum Bäcker zu laufen, noch dazu am Wochenende.
Im Küchenschrank fand sich eine Tüte Bio-Dinkelmehl Typ 1050.
Damit sollte doch was anzufangen sein…oder?

Dinkelbrötchen…aber flott

400 g Dinkelmehl
250 ml lauwarmes Wasser
20 g frische Hefe
2 Teelöffel Salz

Mehl in eine Schüssel sieben
100 ml von dem Wasser mit der Hefe anrühren
Mit dem Knethaken des Handrührers alles gut verkneten, auch das restliche Wasser…evtl. noch mit den Händen kräftig durchkneten, zur Kugel Formen, wieder in die Schüssel tun, mit einem Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten warmstellen.
Wenn der Teig gegangen ist, noch mal durchkneten, kleine Kugeln daraus formen (ca. 80 Gramm schwer), auf ein gefettetes Blech legen, nochmal zudecken und ca. 15 Minuten bei 200/250 Grad backen.  Mit Umluft im Herd geht es auch.
Brötchen brauchen immer Dampf um knusprig zu werden, deshalb ist es gut, wenn man in den Ofen auch etwas Wasser in einer extra Schale reinstellt. Weitere Tips dazu gibt es im Internet….wo denn sonst.

Meine Brötchen wurden etwas flach, vielleicht nehme ich nächstens etwas weniger Wasser, geschmeckt haben sie lecker.

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Braune Kuchen

Weihnachten naht und weckt die Sehnsucht nach würzigen Düften.
neulich war Besuch aus Hamburg da und ein Thema waren “Braune Kuchen” und ich habe jetzt ein Rezept:

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250 g Zuckerrübensaft
60 g Zucker
100 g Butter
500 g Mehl
Je 1 Kl. Löffel gem Kardamom, Zimt, gem Nelke
2 Eßlöffel Rosenwasser (Apotheke!)
2 gestrichene TL Pottasche
60 g Zitronat u. Orangeat, fein gehackt, evtl. mit Blitzhacker
50 g. gem. Mandeln

In einem kleinen Kochtopf den Sirup, Zucker, Butter langsam unter Rühren schmelzen und wieder abkühlen lassen.
Mehl und Gewürze mischen, sieben
Pottasche in einer kleinen Schale mit Rosenwasser verrühren
Zitronat und Oreangeat sehr fein hacken

Nun Mehl-Gewürz-Mischung und die anderen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen und mit dem Knethaken des Handrührers verkneten, danach mit den Händen 10 Minuten gründlich durchkneten bis sich der Teig gut zu einer Kugel Formen lässt (das merkt man, er löst sich dann wie von selbst vom Schüsselboden).
den fertigen Teig packt man nun in Frischhaltefolie und lässt ihn mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen/alternativ kann man ihn auch 1-2 Tage ruhen lassen.

Er wird dann ca. 3 mm dick ausgewallt und nach Belieben ausgestochen. Ich habe ein gezacktes rundes Förmchen ein bißchen oval verbogen und mit einem Zahnstocher am Rand kleine Löcher reingepiekst.

Die Braunen Kuchen werden bei ca, 180 Grad ca. 10 Minuten gebacken.
Auskühlen lassen und in Dosen packen. Das Rezept ist sehr ergiebig.

Thatcher’s in Berlin

Bislang konnte man ja bei thatcher’s in der Nogatstr. 28 in der Regel nur am 1. Freitag im Monat einkaufen. Doch gestern pünktlich zum Nikolaustag ist der Shop erweitert worden. der Laden wurde in kurzer Zeit hübsch umgestaltet, besser beleuchtet und ist noch attraktiver. Ich fahre gern nach Neukölln und da es ja auch Stoffe gibt erwarb ich günstig zwei Meter “Kirschenstoff” für ein Sommerkleid.

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Café Gordon Berlin-Neukölln

Schon im November wollte ich das neue israelische Café Gordon in der Allerstr. aufsuchen, doch irgendwas hinderte mich. Heute auf der Hermannstr fragte ich eine zufällig vorbeikommende Türkin wie ich denn zur Allerstraße komme. Die kennt sie nicht, davon hätte sie noch nie gehört, dass es hier eine Allerstraße gibt. Eine andere junge Frau mischt sich ein und bestätigt die Existenz dieser Straße. Daraufhin die erste Frau: Das muß ich sehen, dass kann ich gar nicht glauben, dass es hier eine Allerstraße gibt.
Wir laufen gemeinsam die Hermannstr. lang, die jüngere Frau hatte gesagt, dass sie an der Ecke bei Aldi ist, das stimmt aber nicht. Das ist erst die Okerstr.. Es ist die nächste Straße. Meine türkische Begleiterin liest das Straßenschild und lacht laut: Habe ich doch gewusst, dass es hier keine
“Allahstraße” gibt. wir verabschieden uns und ich biege ab und suche das Café Gordon, das befindet sich nicht an der Ecke, sondern mehr in der Mitte der Straße.

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La Maison Victor – Schnitte aus Belgien -

Schön an den zahlreichen Näh-Blogs ist ja, dass man schnell über Neuigkeiten Informationen bekommt. Über Nahtzugabe  erfuhr ich aus dem Beitrag vom 1. November, dass eine neue Schnittzeitschrift “La maison Victor” auf dem Markt ist . Obwohl man sich auf der Internetseite “my Kiosk” anzeigen lassen kann, wo man das Heft kaufen kann, klapperte ich tatsächlich einige Zeitungsläden ab bis ich am Ziel meiner Wünsche war.

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Ich wollte mir selbst einen Eindruck von dem Inhalt dieser Zeitschrift verschaffen.

Das Heft ist ansprechend gestaltet mit schönen Fotos und die Modelle werden gut präsentiert mit Vor-und Rückansichten. Die Anleitungen und Zuschnittpläne befinden sich nicht in einem Sonderteil wie im Burda style-Heft, sondern schließen sich an die Modellbeschreibung an. Das finde ich in Ordnung und bin ohne lästiges Blättern informiert. Auch der Schwierigkeitsgrad wird angegeben. Im hinteren Teil des Heftes gibt es noch allgemeine fachliche Informationen zum Nähen und Stricken.

Es sind 12 Modelle in dem Heft, auch für Männer und Kinder und es gibt auch Stricksachen. Eine gute Mischung. Mitunter nutzen mir zuviele Modelle nichts, wenn sie für mich nicht in Frage kommen.

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Bei den Nähprojekten wird auch angegeben, für welche Figur sich der jeweilige Schnitt eignet. Mich reizt es schon, etwas auszuprobieren, denn erst in der praktischen Anwendung zeigt sich, ob die Schnitte etwas taugen. Stoffe kann man auch über La Maison Victor bestellen.